Holzkraftwerke: Titschenbacher erleichtert mit Alternativen

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Das geplante Biomassegrundgesetz soll Holzkraftwerke retten. Das geplante Biomassegrundgesetz soll Holzkraftwerke retten.

„Nach dem Scheitern der Öko­stromgesetz-Novelle im Bundesrat bin ich zuversichtlich, dass es rasch zu einer tragfähigen Lösung zur Weiterführung aller, von der Schlie­­ßung bedrohten Holzkraft­werke kommt”, ist Landwirt­schafts­­kam­mer-Präsident Franz Titschenbacher erleichtert über das, von Bundes­ministerin Elisabeth Köstinger an­gekündigte Biomasse­grundgesetz.
Bereits im März soll der Entwurf für dieses Bundesgesetz in Begutachtung gehen, das mit einfacher Mehrheit im Nationalrat beschlos­sen werden kann. An­knüp­fend an den bundesgesetzlichen Rahmen können die neun Bundes­länder je­weils Ausführungsgesetze be­schließen.
„Mit dieser geplanten Alternativ-Lösung können die Betreiber der 27 in der Steiermark aktiven Holz­kraftwerke (Ö:134) nach der Verunsicherung der vergangenen Monate jetzt wieder aufatmen”, sagte Titschenbacher. Sie versorgen 33.000 Haushalte (Ö: 600.000) verlässlich und unabhängig von der Jahreszeit und Witterung mit Öko­strom und sichern rund 800 Arbeits­plätze (Ö: 6.400) in der Holz- und Sägeindustrie sowie Forst­wirt­schaft. Etwa 60 Prozent der stei­rischen Kapazitäten wären von der unmittelbaren Schließung betroffen. Holzkraftwerke sind auch eine unverzichtbare Verwertungsschie­ne für niederwertige Holzsortimen­te wie Schadholz nach Stürmen oder Borkenkäferbefall.

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