Spitze Feder

 

krois federVon Komm. Rat Hannes Krois

In wenigen Tagen „verduftet“ das alte Jahr. Ein Jahr voller Wahlen und „politischer Explosionen“. HC-Strache und seine Ibiza-Affäre schadeten der FPÖ gewaltig. Ein Video und somit das Aus für die türkis-blaue Regierung. Schafft Sebastian Kurz mit Grünen-Chef Werner Kogler den Weg in die Regierung? Es ist knapp nach Weihnachten so wirklich nichts fix. Die Verhandlungen ziehen sich wie ein Kaugummi. Dennoch gehören die Punkte auf dem Regierungspapier vertieft bearbeitet. Was wollen Türkis-Grün umsetzen? Was können diese von Grund auf so verschiedenen Parteien auch wirklich bewirken? Die Wähler haben jedenfalls bei der Wahlurne klare Zeichen gesetzt. Ein sehr starkes Zeichen für die Kurz-ÖVP. Im Verhältnis ein weit davon entferntes Votum für die Grünen. Werner Kogler hat durch seinen Intellekt, Einsatz und Charisma die Grünen auf Erfolgslinie gebracht. Doch Werner Kogler ist ein Politiker. Die Grünen haben ihre Programme und Zielrichtungen und diese decken sich nun einmal mit einem Großteil der Meinungen der Österreicher überhaupt nicht. Sollen die Stimmen der Wähler vorerst nur den Parteien nutzen? Schlussendlich setzen die Wähler auch speziell auf Parteiprogramme und Visionen. So wie Sebastian Kurz diese auch bei seinen Wahlkampfauftritten verbal und eindeutig unterstrichen hat. Soll nun in den überlangen Verhandlungen alles „verwässert“ werden? Ob in Wien, Graz, Eisenstadt oder in den steirischen Bezirken.... Überall ticken die Uhren der Gesellschaft, des Arbeiten und der Mobilität ganz anders.
In der Wiener Innenstadt braucht man kein Auto. Das mag schön sein! Aber die Pendler in der Oststeiermark und im Burgenland brauchen sehr wohl zumindest ein Auto. Allein bei diesem Autothema verliert sich das Gesülze um die weitere Besteuerung der Fahrzeuge. Plastikmüll und Klimakrise sind gedanklich bei den Menschen angekommen. Die Menschen setzen verstärkt auf Sonnen-energie. Was die Mobilität betrifft, ist das Batterie-E-Auto keineswegs überzeugend. Unnötige Fahrten und Transporte gehören genau ins Visier genommen. Ein Beispiel: Das Süd-Ost Journal wird sein zehn Jahren in St. Veit/Glan im schönen Kärntnerland gedruckt. Alle drei Wochen fährt ein riesiger LKW, beladen mit den 160.000 Exemplaren nach Graz zur Hauptpost. Eine Strecke misst genau 156,3 Kilometer. Das 16 mal im Jahr.
Laut dem irrwitzigen Postgesetz ist es nicht möglich, dass ein Transporter die wenigen Kilometer zur Post in St. Veit/Glan fährt damit dort die Süd-Ost Journal-Ausgaben postalisch aufgegeben werden. Gleichzeitig könnte man in einer Post in Feldbach, Graz oder sonst wo die Postaufgabe bezahlen. Ist nicht möglich!
Und da erzählen uns die Menschen in der Regierung und diversen Parteien, wie der einzelne Bürger leben muss. Bishin zum Steak oder Schnitzel, die ja in der Nachhaltigkeit soviel an CO2 zu verpuffen mögen.
Vielleicht bekommt die staatlich gelenkte Österreichische Post einmal ein neues Postgesetz? Dies wäre begrüßenswert!

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