Spitze Feder

 

krois federVon Komm. Rat Hannes Krois

Die Bundesregierung dreht sich wie beim großen Oktoberfest in Türkis-Blau. Auf der Parlamentsebene Kurz-Strache läuft es recht gut. Der größte Brocken aller politischen Probleme dreht sich um die „eingemerkelten“ Migranten. „Es ist die Mutter aller Probleme“, so richtet auch Bayerns CSU-Minister Horst Seehofer diese Botschaft an die „Bundesmutti“. In Bayern brennt vor den Wahlen buchstäblich der Hut. Die AFD hat wohl stabil die rechte Flanke eingenommen. Alle, die derzeit mit der AFD sympathisieren, sind keine Rechten und schon gar keine Nazis. Es sind einfach nur Bürger, die arbeiten, ihre Steuern zahlen und in Frieden leben wollen. Daß dieses Lebensbild ausgesprochen krass „vermerkelt“wurde, ist das Urproblem. Daran wird die bayrische CSU wohl die Wahlen verlieren.
Gehen wir polit-gedanklich nach Österreich. War es nun gut oder schlecht, dass Außenministerin Karin Kneissl Präsident Putin zu ihrer südsteirischen Hochzeit eingeladen hatte. Schon einmal vorweg: Putin kommt dorthin, wo es ihm wichtig ist. Weder südsteirische Idylle, noch der Hofknicks der Ministerin oder der alte VW Käfer des „Schweine-Ohren-Fabrikanten“ Köhrer. Es ist wahrlich höchst wichtig, daß Österreich die traditionelle Position mit Russland wieder findet. Putin selbst war schlußendlich nur wegen der EU-Rats-Präsidentschaft Österreichs, an der Weinstraße.
Ansonsten hat an diesem Wochenende im Burgenland eine Polit-Wachablöse stattgefunden. Das men­schliche Polit-Genie „Dosko“ übernahm die Leitung der burgenländischen SPÖ von Landeshauptmann Hans Niessl. So wird demnächst Hans Peter Doskozil auch der neue Landeshauptmann des Burgenlandes. Im Burgenland regieren die Roten höchst effizient mit den Blauen. Nicht wenige Wiener Rote haben sich im Burgenland angemeldet. Weil das rote Wiener Kasperltheater nicht mehr die Parteiherzen erfüllen konnte. Im Burgenland sind die Blauen für die Roten jenseits von „Klassenfeind“. Hier wird seit Jahren die burgenländische Sache vertreten. Ohne Hick-Hack und sachlich für die Burgenländer. Den Burgenländern ist die Bundes-Koalition buchstäblich egal. Zumal Kern in Wien von den Sozialdemokraten im Burgenland den geringsten Applaus bekommt. Die burgenländischen Sozialdemokraten haben ihren Hans Niessl und den Hans Peter Doskozil, der schon als Verteidigungsminister klare Worte gegen die illegale Einwanderung setzte. Währenddessen träumten die Sozial-Romantiker in Wien von einem Globus der Gutmenschen aller Nationen, die sich in Österreich und Deutschland finden. „Es zahlt eh alles der Staat“ , meinen so manche Träumer. Vielmehr sollten sich die Österreicher um die eigene Zukunft und nicht um die von den Migranten Gedanken machen.
Es ist jedenfalls bei diesen hohen Steuersätzen bei den Bürgern die Feuerprobe für die Regierung Kurz-Strache. Der kommende Polit-Herbst naht. Dabei sollte der Hofknicks der Außenministerin schon längst vergessen sein.

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