Spitze Feder

 

krois federVon Komm. Rat Hannes Krois

Gut 152 Millionen Kinder müssen auf dieser Erde arbeiten, um ihren Beitrag zum Überleben ihrer Familien zu leisten. In Bekleidungsfabriken, auf Plantagen oder in Minen. Kleidungsstücke, die bei den Textil-Discountern unverschämt billig sind, haben einen unmenschlichen Ursprung der Produktion. Zudem sind diese Billigartikel ein Teil unserer Wegwerfgesellschaft. Ein paarmal getragen und schon landen diese Textilien im Müll. Die Kosten für das Reinigen sowieso und vielfach auch das Waschen dieser Textilien stehen in keiner Relation zum Neupreis. Also wird weiterhin dieses Produktions-Elend „befeuert“. Mit dabei in der Spirale Kinderarbeit und jede Menge Müll, der die Erde zudeckt. In Folge werden die letzten heimischen Textil-Produzenten mit ihren Qualitätsprodukten, Arbeitsplätzen und Steuerzahlungen in die Pleite gedrängt. Neben Gold, Silber und Diamanten, sind die Kinder speziell in Afrika beim Schürfen von Lithium und Kobald eingebunden. Diese Rohstoffe sind heiß begehrt. Weil ohne Lithium und Kobald gibt es keine Handys und die Batterien für die E-Mobilität. Sprich Elektro-Autos. Diese E-Autos kommen immer mehr in den Mittelpunkt der Diskussion. Sind diese so hoch gelobten E-Autos wirklich die „Sahne des Umweltschutzes“? Oder ist diese „E-Sahne“ schon jetzt ein wenig sauer? Schlußendlich sind diese starken Batterien jetzt schon „Umweltsünden“. Gefährlich noch dazu. Brennt nämlich ein solches E-Auto, dann haben die Feuerwehren derzeit ein Problem. Das Auto ist praktisch nicht löschbar. Denn in Verbindung mit Wasser startet die Batterie ihre permanenten Mikro-Explosionen. Es stellt sich daher die Frage, ob Elektro-Autos überhaupt Tunnels befahren dürfen. Mit Erdgas betriebene Fahrzeuge dürfen vielfach nicht in Garagen parken. Da sind aber E-Autos weit mehr für dieses Parkverbot gefragt. Vielleicht fällt den europäischen Politikern doch noch der Wasserstoff als die einzige Umwelt-Mobilität ein? Womöglich fällt der Wasserstoff noch vorher der 16jährigen Umwelt-Aktivistin Greta Thunberg ein? Die Japaner haben speziell bei Honda auf Wasserstoff gesetzt: Reichweite 700 Kilometer, Tanken in zwei Minuten und Null Belastung für die Umwelt! Auf den Plantagen schleppen die Kinder die Kaffeesäcke oder schlitzen mit Messern die Kakaoschoten auf. Dabei passieren oftmals Schnittverletzungen. Zumeist landet der gesamte Computermüll Europas auf den Boden Afrikas. Und es sind wieder Kinder, die diverse wertvolle Rohstoffe aus dem Schrott herausbrechen. Rohstoffe für Handys und Computer, welche die Kids in Europa bekommen. Ein Kreislauf der Unmenschlichkeit und der Gier. Mit dabei im Räderwerk 152 Millionen Kinder, die sehr wenige Perspektiven auf das Leben haben.

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Süd-Ost Journal

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