Spitze Feder

 

krois federVon Komm. Rat Hannes Krois

Die Arbeiterkammer-Wahlen sind geschlagen. Diese Wahlen haben die politische Szene nicht wirklich verändert. Dennoch ist die Wahlbeteiligung geringer ausgefallen. Jetzt geht es hinsichtlich der Wahlen weiter. Die EU-Wahlen stehen vor der Tür. Exakter Wahltermin 23. bis 25. Mai. Es ist eine höchst wichtige Wahl. Denn wir alle sind ja in diesem Staaten­verbund Europas auch Europäer. Mit EU-Gesetzen, mit  EU-Normen und mit EU-Richtlinien behaftet. Wir haben im Verbund der EU das höchste Gut, das Europa je erringen konnte: Frieden. Einen Frieden zwischen den ewig zerstrittenen Staaten. Einen Frieden gar mit den Franzosen, die über Jahrhunderte sogar mit den Osmanen bis zurück zum Kampf gegen Wien im Jahre 1683 gemeinsam gegen Österreich und Deutschland stichelten. Diese historischen Feindschaften konnten irgendwie abgeräumt werden. In dem gemeinsamen „Familienwerk EU“ gab es innerhalb des Schengenbereiches offene Grenzen. Niemand musste somit zwischen Österreich und Deutschland oder zwischen Österreich und Slowenien sich wieder an die alten Paßkontrollen gewöhnen müssen. Das offene Europa für die Europäer hatte sehr wohl etwas Verbindendes. Man spürte dadurch Europa als einen Hauch von Kraft, Frieden und Freiheit. Wie stolz waren die Visegrad-Staaten Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, dass sie nach den vielen Jahren der kommunistischen Unterdrückung endlich die Luft einer europäischen Freiheit atmen durften. Rumänien und Bulgarien waren zum EU-Einstieg noch nicht reif für das Staatenbündnis. Doch es musste und sollte sein. Dann hatte man sich auf die Griechen eingeschossen. Die Griechen hätten allein schon mit ihren Reedern, die grundsätzlich über die größte Handelsflotte der Welt verfügen, null Probleme. Die EU und somit unser Europa versagt auf allen Ebenen. Beim Brexit mit den Briten. Ich kann mir den tagtäglichen Mist mit den Royals, mit dieser Meghan und den sonstigen Clowns nicht mehr ansehen. England fährt die alte Masche, wieder mehr Euros auf die Insel pumpen zu lassen und weitaus weniger Pfund nach Brüssel einzubringen. Der Trick geht sicher durch. Als einstiger EU-Journalist war ich über viele Jahre so unentlich stolz auf dieses Europa als Verbund der Staaten. Es war ein Gefühl für Frieden, Freiheit und Zukunft. Europa ist die alte Welt. Diese Welt und Kultur, die in all den europäischen Kriegen dann doch überlebte. Europa ist da. Und dann sitzen all diese europäischen Parlamentarier in Brüssel und Straßburg im „ein geschlafenen Plenungssaal“ und quatschen über Nischen-Ideen. Der Schengen-Bereich war und ist europäisches Recht der Bürger Europas. Dann  kam 2015 diese gigantische Welle der Migranten und Schengen und die Rechtssicherheit gibt es nicht mehr.
Überall, aber speziell in Deutschland, Österreich und Schweden leben seither irgendwie und irgendwelche Migranten. Vom Staat finanziert. Der österreichische Pensionist, der kleine Unternehmer und der Beamte haben ein ganzes Leben auch für diesen Staat geschuftet. Was macht dieser Staat als Rechtssicherheit für seine Bürger????

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