Der Bezirk Jennersdorf benötigt dringend neue Hausärzte

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LAbg. BPO Bernhard Hirczy beim Plädoyer. LAbg. BPO Bernhard Hirczy beim Plädoyer.

Mit Ende des Jahres 2019 gehen wieder zwei Ärzte im Bezirk Jennersdorf in Pension. Binnen 10 Jahren werden von den aktuell 10 Hausärzten 8 im Ruhestand sein. „Die bereits angespannte Lage im Bereich der Hausärzte spitzt sich heuer zu”, warnt LAbg. Bernhard Hirczy und fordert: „Wir brauchen dringend wirksame Maßnahmen, um den Bezirk für junge Mediziner attraktiver zu machen. In Österreich arbeiten derzeit bereits über 100 Ärzte, die älter als 70 sind. Dieser Wert bestätigt, dass es einen akuten Handlungsbedarf gibt!”, erklärt Hirczy.
Im Bezirk Jennersdorf sind die Zahlen alar­mie­rend und daher müssen hier Maßnahmen getroffen werden, damit die Versorgung für die Be­völkerung gewährleistet ist. Zur Absicherung der Gesundheitsversorgung durch Hausärzte hat die Volkspartei Burgenland bereits viele Initiativen eingebracht, die auch umgesetzt wurden. „Auf unseren Druck hin gibt es in jedem Bezirk eine Akut-Ordination. Jungärzte erhalten Stipendien, wenn sie im Burgenland eine Praxis übernehmen und es gibt eine Förderung für die Einrichtung einer neuen Landarzt-Praxis”, zählt Hirczy die wesentlichen Forderungen auf. Das Problem ei­ner sicheren medizinischen Versorgung ist damit nicht gelöst. „Wir müssen verstärkt jungen Medizinern das Südburgenland schmackhaft machen und unsere Vorzüge betonen. Das Südburgenland hat viel Lebensqualität zu bieten, es braucht noch entsprechende Rahmenbedingungen, damit für junge Ärzte eine ausgewogene Work-Life-Ba­lance möglich ist”, so Hirczy abschließend.

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