FrauenLeben/Im Blickpunkt Edith Felber (Gute Seele mit Riesenherz)

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Mag. Edith Felber, eine hochkarätige Menschenfreundin. Mag. Edith Felber, eine hochkarätige Menschenfreundin.

Edith Felber: Welch Glück für die ÖVP Südoststeiermark

Die Natur und das Landleben prägten Edith Felber. Dazu noch die Kraft der Familie und die Bestimmung, wenn es jemanden schlecht geht, dabei zu sein, zu helfen und beizustehen. Dabei geht es nicht um gute Ratschläge. Dabei geht es um aktive Hilfe. Edith Felber ist kein „Gutmensch“, sondern einfach ein sehr guter Mensch. Edith Felber hat einfach Hausverstand, gewürzt mit einer ganz großen Portion Herzensgüte. Schon als Jugendliche „schaukelte“ sie das Gästehaus der Eltern in Bad Gleichenberg. Begeistert hörte sie den Lebensgeschichten der Gäste zu, die in den dreiwöchigen Kuraufenthalten sehr familiär eingebunden waren. Edith Felber stellte immer das Wohl ihrer Familie über ihre eigenen Wünsche. Das war nie ein Problem. Demnach war sie in der Studienzeit von April bis Oktober hauptsächlich Gästebetreuerin in der Frühstückspension. In der kalten Winterzeit wurde eifrig studiert. Das Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zog sich demnach etwas in die Länge. Aber schlußendlich doch abgeschlossen.

Der berufliche Start weg von der Frühstückspension erfolgte als Erzieherin in den Bad Gleichenberger Tourismusschulen. Dann entdeckte im Jahre 2007 der einstige VP-Nationalrat Michael Praßl die liebenswerte und gescheite Mag. Edith Felber. Somit wurde Edith Felber parlamentarische Mitarbeiterin des Nationalrates aus dem Bezirk Feldbach. Wien und das Parlament wurden die neue Lebensplattform. Dann erlitt Nationalrat Michael Praßl einen Unfall und in Folge wurde Mag. Edith Felber Geschäftsführerin der Volkspartei in der Südost­steiermark. Und auch hier hilft Edith Felber in gewohnter Weise den Menschen.

Mag. Edith Felber mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und den Stützen der steirischen Volkspartei in der Feldbacher VP-Zentrale.
Mag. Edith Felber bei der großen Bürgerbefragung mit den Abgeordneten Toni Gangl und Franz Fartek. Ein großer Erfolg für die ÖVP.

von Edith Felber
Ich bin die einzige Tochter meiner Eltern Maximilian und Friederike Felber. Mein Vater hatte vor der Hochzeit neun Jahre in Calgary/Kanada gelebt und gearbeitet. Die betagten Eltern meines Vaters brauchten seine Unterstützung, deshalb beschloss er, wieder nach Österreich zurückzukehren. Mein Vater hatte von seinen Eltern das renovierungsbedürftige „Haus zur Stadt Leipzig“ geerbt. So musste er Hand anlegen und in mühevoller Arbeit gelang es ihm, das Haus so zu gestalten, dass es für Gästezimmer adaptiert wurde. Somit war der Grundstein für die Zimmervermietung in Dorf Gleichenberg gelegt, dem sich meine Mutter widmete. Mein Vater arbeitete in einem graphischen Großbetrieb in Graz.
Ich jedoch verbrachte meine Kinder- und Jugendzeit bei meinem Großvater in Hohenbrugg an der Raab. Ich liebte dieses bäuerliche Leben. Neben einer kleinen Landwirtschaft wurde in diesem Haus auch das Schmiedehandwerk ausgeübt. Ich bin sehr tierlieb, somit war es für mich immer eine große Freude, wenn ein Pferd  neue Hufe verpasst bekam.
Die Schwester meiner Mutter führte den Haushalt meines Großvaters. Meine Tante war für mich eine zweite Mutter. Ich besuchte die Volksschule in Hohenbrugg a. d. R., danach folgte der Besuch der Hauptschule in Fehring. Die Ferienzeit im Sommer verbrachte ich gerne bei meiner Mutter in Bad Gleichenberg, weil es mit den Kurgästen immer sehr unterhaltsam war. Der Gast verweilte meist 3 Wochen – es handelte sich um einen Kuraufenthalt. Den Gästen war die Erholung und Genesung wichtig und auch die Kommunikation kam nie zu kurz. Für das Gesellschaftliche war ich bestens einsetzbar, die Gäste gaben ihr Leben preis und sie waren auch in unser Leben eingebunden.
Als weiterführende Schule entschied ich mich nach meinen Neigungen für einen Bildungsweg an der Handelsakademie in Feldbach. Wir durften uns zum Schulstart im neuen Bundesschulzentrum einfinden. Mein Großvater verstarb zu Beginn des 2. Schuljahres, somit verlagerte sich mein Lebensmittelpunkt zu meiner Mutter nach Bad Gleichenberg. Mittlerweile hatten meine Eltern ein kleines Gästehaus gebaut. Meine Mutter übertrug mir in der Ferienzeit die Verantwortung für die Betreuung dieser Gäste, was ich mit Freude und Leidenschaft tat.
Nach der Matura entschloss ich mich für ein Studium der Wirtschafts- u. Sozialwissenschaften, um meinen Horizont zu erweitern. Während des Studiums verstarb leider mein Vater kurz vor seinem Pensionsantritt an Darmkrebs. Mein Vater war handwerklich sehr talentiert, viele Fertigkeiten konnte ich mir von ihm aneignen. Somit kann ich mir heute in manchen Dingen weiterhelfen, worüber ich sehr froh bin. Nach dem Tod meines Vaters mussten meine Mutter und ich viele Herausforderungen meistern. Meine Mutter hatte schon sehr mit ihrem Bewegungsapparat zu kämpfen – sie hatte einen ganz langsam wachsenden gutartigen Tumor im Rückenmark – somit kam die meiste Arbeit auf mich zu. Von April bis Oktober betreute ich die Gäste in unserer Frühstückspension. Daher konnte ich  mich eigentlich nur in den Wintermonaten dem Studium intensiv widmen, womit sich der Abschluss in die Länge zog.
Als frisch gebackene Akademikerin war ich einige Jahre als Erzieherin an den Tourismusschulen beschäftigt, bevor ich im Jahr 2007 die Tätigkeit als parlamentarische Mitarbeiterin von Abg. z. NR Michael Praßl aufnehmen durfte. Seit 2015 darf ich die Geschäfte der Bezirksparteileitung der Steirischen Volkspartei Südoststeiermark führen.
Diese Aufgabe erfülle ich mit viel Hingabe und großem persönlichen Einsatz.

Mag. Edith Felber ist eine Logistikerin mit enormer Portion Herzenswärme. Erfolgreiche Veranstaltung im Bad Gleichenberger Kurpark.

Im Dienste der Nächsten
Mein Leben steht im Einklang mit dem Prinzip des Dienens, des Umsorgens, des Dienstes am Gast – und das von Kindheitstagen an. Es begann mit dem seelischen Beistand den Schülern an den Tourismusschulen gegenüber, auch in pädagogischer Hinsicht in den Studierstunden und fand schließlich seinen Höhepunkt im Bezirksbüro der ÖVP. Das Büro in der Pfarrgasse ist Kommunikationstreff, erste Anlaufstelle für alle Anliegen, Drehscheibe für Informationen und Kontaktstelle zu den Bürgermeistern, Ortsparteiob­leuten, Bündeobleuten, Funktionären und zu den Tausenden von Mitgliedern.
Die Bündelung der Kräfte und ein gutes Miteinander sind mir sehr wichtig. Die Bündelung der Kräfte und ein gutes Miteinander sind aus meiner Sicht auch die wesentlichen Zutaten für eine gelingende Partei und die Zukunftsfähigkeit von Politik. Mein Arbeitsstil ist von Beharrlichkeit und vor allem von Strukturiertheit geprägt. Ich bin ein sehr verantwortungsbewusster Mensch und schätze die Verlässlichkeit. Unser früherer Bezirksparteiobmann, Bgm. Ing. Josef Ober, hat diese Eigenschaften noch mit einer Portion Bescheidenheit ergänzt. Jedes Leben strebt nach Verbundenheit. Und auch in meiner Arbeit stelle ich das Verbindende vor das Trennende. Das braucht oft eine gehörige Portion Überlegtheit, Ruhe und ein Zurücknehmen zum Wohle eines gedeihlichen Miteinanders.
In meinen Handlungen versuche ich, ressourcenschonend zu agieren. Wenn es mir möglich ist und ich auf das Auto verzichten kann, nehme ich den öffentlichen Verkehr leidenschaftlich gerne in Anspruch.
Verbundenheit gibt Kraft.
Wenn ich gebraucht werde, bin ich zur Stelle – ich habe meine Mutter fünf Jahre gepflegt – mein berufliches Umfeld hat mich unterstützt, dass ich Beruf und Pflege vereinbaren konnte. Ich konnte diese Herausforderung nur meistern, weil mir zwischendurch Cousine, Tante und Onkel unter die Arme gegriffen haben, vor allem wenn ich über den Tag daheim nicht verfügbar war.
Es war eine anstrengende Zeit, doch ich bin sehr dankbar, dass ich die letzten Lebensjahre meiner Mutter in ihrem gewohnten Zuhause ermöglichen konnte.
Meine Tante war stets zur Stelle, wenn ich Hilfe brauchte. Im vorigen Jahr erkrankte sie an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Da war ich dann bis zum Tod an ihrer Seite, konnte ihr jedoch im Vergleich gefühlt nur einen Bruchteil von dem zurückgeben, was sie für mich im Leben war und auch noch ist.  
Wenn man innerhalb kurzer Zeit zwei geliebte Menschen verliert, muss man sich einen Halt suchen. Diesen finde ich sonntags bei meiner Cousine und meinem Onkel in Fehring. Da uns unter der Woche ein gemeinsamer Mittagstisch zeitlich nicht möglich ist, genießen wir dies als Trio sonntags. Ich habe das Glück, dass mein Onkel sich gerne bekochen lässt, gerne Gerichte isst, die meine Mutter und meine Tante gekocht haben. Weil ich zu beiden eine sehr nahe Bindung hatte, habe ich mir von beiden die Kochtechniken aneignen können, die mir heute wertvolle Dienste leisten.
Erholung und Entspannung erfahre ich, wenn ich die Zeit im Garten verbringen kann. Der Lebensraum Garten, der Blick auf die Gleichenberger Kogeln und die Dorfkapelle erden mich und lassen mich zur Ruhe kommen. Sie lassen in mir die Demut vor der Schöpfung anklingen. Es ist für mich die Natur und da vor allem die Blumen, die mir die größte Lebensfreude schenken.

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