Familiengeschichte Winkler-Hermaden 100 Jahre - Ein Familienbuch und eine Ausstellung sind sehenswert

Artikel bewerten
(1 Stimme)
Die Familie Winkler-Hermaden auf dem Schloss Kapfenstein. Eine 100-jährige Geschichte der handelnden Personen mit unglaublich viel Schaffenskraft und Liebe zur Burg und zum Weingut. Die großartige Leistung der Familie, damit heute die Gäste hier den Alltag vergessen können. Die Familie Winkler-Hermaden auf dem Schloss Kapfenstein. Eine 100-jährige Geschichte der handelnden Personen mit unglaublich viel Schaffenskraft und Liebe zur Burg und zum Weingut. Die großartige Leistung der Familie, damit heute die Gäste hier den Alltag vergessen können.

von Hannes Krois
In der langen Geschichte über die zahlreichen Jahrhunderte der Burg Kapfenstein (Caphenstein) bishin zur ers­ten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1065, wirken die letz­ten 100 Jahre mathematisch kurz. Doch, was Ge­wal­tiges in 100 Jahren passieren kann, das spannt sich über die Familiengeschichte von Wink­ler-Hermaden von 1918 bis 2018. Die Krönung einer eindrucksvollen Geschichte über diese unglaubliche Fami­lie Winkler-Hermaden wurde nun in einem ge­schichtlichen Familienbuch vertieft. Ein Meisterwerk der Historikerin Dr. Christa Schil­linger. Eine Erlebnissuche zudem mit der Familienausstellung Winkler-Hermaden derzeit im Langen Keller im Keller-Gewölbe. Mit einem Glas eines der herr­lichen Weine vom Wein­gut Winkler-Hermaden findet der Besucher einen tiefen Einblick in die Zeiten der Monarchie mit dem I. Welt­krieg als europäische Katastrophe. Hernach die Zwi­schen­kriegszeit samt Bür­gerkrieg und Weltwirt- schafts­krise. Dann der II. Weltkrieg und 1945 die Sowjets im Schloss Kapfenstein. Und dennoch fand die Familie Winkler-Hermaden immer wieder das Licht in die Zu­kunft.
Beneidete Schlossbesitzer ja. Dennoch hatten die Schlossbesitzer lange nicht einmal fließend Wasser.
Die 100 Jahre der Familie Winkler-Hermaden sind ein filmreifes Lebenswerk. Denn es waren und sind auch immer in der Familiengeschichte auch die Frauen, die in der Generationenfolge fest anpackten und mit Vollgas das mehrfach „angeschlagene“ Schlossgut mit Kopf & Elan in die Gegenwart brachten. Etwa die legendäre Helene Kobula, die als Schlossbesitzerin den Isonzo-Kämpfer Arthur Winkler-Hermaden heiratete. Später, in der schlimms­ten Zeit nach dem II. Weltkrieg, die unglaub­liche Eva Höpler-Hermingen, die sich Burkhardt Winkler-Her­ma­den vermählte. In diesen Zeiten entwickelten sich der Weinbau und vorerst ein Buschenschank auf dem Schloss. Dann folgte Lizzi Ulz, die den Spitzenkoch Martin Winkler-Hermaden ehelichte. Schluss­­end­lich kam die Margot Novak aus Regensburg aufs Schloss und fand in Georg Wink­ler-Hermaden ihren Traummann. Von da ab ging es noch weiter bergauf. Mit Tochter Katharina und Gatte Johannes ist das Schlossrestaurant voll auf Schiene. Die Söhne Christof, Thomas und Wolfgang produ­zieren gemeinsam mit Vater Georg einige der allerbesten Weine der Steiermark und viel- leicht Europas.

Sie machen den wunderbaren Wein: Weinpadron Georg mit den Söhnen Christof, Thomas und Wolfgang.

soj gewinnspiel button

soj reisen button

Süd Ost Journal online lesen (e journal)

Süd-Ost Journal

"Für die Menschen, für die Region"