Gegen Handyverbot an Schulen

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Landesschulsprecher Pascal Kettenhummer ist gegen ein Verbot. Landesschulsprecher Pascal Kettenhummer ist gegen ein Verbot.

Smartphones sind ein ständiger Begleiter im heutigen Alltag und nicht mehr wegzudenken - und so verblüfft in Zeiten der Digitalisierung die neuerliche Diskussion um ein Handyverbot. „Smartphones stellen mit dem richtigen Umgang keine Störenfriede dar, sondern bieten Potenzial, den Schul­unterricht vielfältiger zu gestalten. Außerdem waren und sind Verbote keine Mittel, um ­pädagogische Arbeit zu leisten. Stattdessen sollte man gemeinsam mit den Schulpartnern an einer Lösung zur Bewusstseinsbildung arbeiten, mit der alle Betroffenen zufrieden sind”, betont AHS-Landesschulsprecher Pascal Kettenhummer.  Die Landesschulvertretung des Burgenlandes kann die Sorgen der Lehrpersonen zwar verstehen, weist aber darauf hin, dass die Gefahren von Smartphones und auch dem Internet nicht einfach verschwinden, wenn es aus der Schule verbannt wird. Stattdessen sollte es das Ziel der Schule sein, den richtigen Umgang damit zu vermitteln. So kann es zum Beispiel für die kritische Recherche von Informationen, zur Individuali­­sie­rung des Unterrichts oder zum Aufzeigen von Gefahren genutzt werden. Ein Handyverbot würde nicht im Sinne der Digitalisierung stehen und bereits vorhandene Ressourcen ungenutzt lassen.

soj gewinnspiel button

soj reisen button

zeitreise

Süd-Ost Journal

"Für die Menschen, für die Region"