Stinatz

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Stehen für Bürgernähe: Bgm. Andreas Grandits und sein Team. Stehen für Bürgernähe: Bgm. Andreas Grandits und sein Team.

Die Marktgemeinde Stinatz wird durch die kroatische Kultur geprägt

Stinatz – kroatisch: Stinjaki – ist eine Marktgemeinde im Bezirk Güssing im Burgenland mit ca. 1.230 Einwohnerinnen und Einwohnern. Nach der Volkszählung 2001 bekennen sich  53,9 % der Einwohner zur Volksgruppe der Burgenlandkroaten und 8,1 % bekennen sich als Kroaten. 30,7 % geben als Umgangssprache Deutsch an. Stinatz liegt auf einer Fläche von 9,49 km2.
Geschichte: Als Folge der Türkenkriege zogen im 15. Jahrhundert Familien aus Kroatien in die Gegend. Ihre Ansiedelung wurde 1577 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn).
Die Marktgemeinde Stinatz wird vor allem durch ihr kroatisches Kulturgut geprägt. Daher ist die Stinatzer Tracht, die sehr farbenprächtig ist, von großer Bedeutung.
Die Tracht wird von der Tamburizzagruppe Stinatz bei Auftritten und Konzerten in aller Welt präsentiert. Dadurch bleiben die alten kroatischen Lieder und Tänze erhalten. Die Gruppe Stinjacko Kolo (Folklore-Ensemble Tamburizza u. Volkstanz) hat kürzlich eine neue CD präsentiert, wo kroatische Volkslieder präsentiert werden – eine gute Idee zur Erhaltung des kroatischen Brauchtums. Zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, wie Tennisplätze, Fußballplatz und Kinderspielplätze werden angeboten. Für Entspannung und Erholung sorgen die Wanderwege rund um Stinatz. Kulturbauten und Sehenswürdigkeiten in Stinatz sind das Heimathaus und die Pfarrkirche.
Stinatz wurde am 2. Juli 1977 zur Marktgemeinde erhoben.

Das Gemeindehaus von Stinatz liegt zentral im Herzen der Gemeinde.

Stinatz ist die Heimat zahlreicher Persönlichkeiten

Stinatz hat viele bekannte Söhne und Töchter – wie Thomas Reseta- rits (Bildhauer), Lukas Resetarits (Kabarettist), Willi Resetarits (Musiker – alias Kurt Ostbahn),     Peter Resetarits (ORF Moderator), Terezija Stoisits (Grün-Politikerin u. Volksanwältin). Aber auch Thomas Stipsits (Kabarettist) und Ägidius Zsifkovics (Bischof der Diözese Eisenstadt) haben Stinatzer Wurzeln.
Relative Bekanntheit im deutschen Sprachraum erlangte der Ort auch durch das Lied „Fürstenfeld“ von der Gruppe STS, in dem es heißt: „ I spü höchstens no in Graz, Sinabelkirchen und Stinatz“.
Stinatz hat derzeit ca 15 aktive Vereine. Auch der Fußballverein ASKÖ Stinatz spielte im Burgenland lange eine große Rolle und schaffte es sogar bis in die Landesliga, ehe der Abstieg nach finanziellen Problemen erfolgte und der Verein im Jahr 2015 sogar aufgelöst wurde. Derzeit gibt es Bestrebungen, in der untersten Spielklasse wieder einen Verein anzumelden. Sonst sind der Verschönerungsverein, die Naturfreunde Stinatz, Stinjacko Kolo (Folklore-Ensemble Tamburizza und Volkstanz), der Tennisverband ASKÖ TC Stinatz und der Laufclub LC Tiger Stinatz (veranstaltet seit dem Jahr 1995 den internationalen Stinatzer Halbmarathon) sehr agile Vereine. Auch der „Club M“ von Obmann Josef Grandits und Franz Grandits hat in den letzten Jahren beispielhafte Benefizaktionen gesetzt. Mit Fußballturnieren in der Sporthalle und später dann am Sportplatz traten Promi-Fußballer (wie Hans Krankl, Peter Stöger, Reinhard Kienast, Werner Gregoritsch etc.) gegen Fußballer aus der Region an und konnten so einen Betrag von ca 210.000 Euro sammeln, wo verschiedene Projekte unterstützt wurden (Krankenhaus Fürstenfeld, St. Anna Kinderspital, Behindertenheime in Stegersbach und Riedlingdorf, sowie div. Fälle in der Umgebung).  Jetzt ist der Wunsch geäußert worden, nochmal so eine Veranstaltung aufzuziehen. Beim 10-jährigen Jubiläum wurde sogar ein Auto verlost, deshalb war so ein Betrag möglich. Ostbahn Kurti hat diese Aktion mit 4.000 CD´s unterstützt.


Positive wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde
Bei der Wirtschaftlichkeit und Bonität ist die Gemeinde Stinatz die Nummer 1 im Burgenland. Das geht aus einer Finanz-Analyse aller österreichischen Gemeinden hervor, die das Fachmagazin „Public“ präsentiert hat. Stinatz kommt auf einen Bonitätswert von 1,23 und ist damit die beste unter den 171 burgenländischen Gemeinden. Landesweit belegt Stinatz den 31. Rang unter den 2.095 österreichi- schen Gemeinden. Gewinner in dieser Wertung sind nicht die reichsten Gemeinden, sondern jene, die am umsichtigsten wirtschaften. Im Gemeinde-Haushalt 2018 wurde ein Überschuss von 212.059,34 Euro erarbeitet. Dieses positive Ergebnis ist auf sinnvolles und sparsames Wirtschaften in der Gemeinde zurückzuführen.
„Auch in Zukunft werde ich mit meinem Team wirtschaftlich, sparsam, verantwortungsvoll und innovativ für Stinatz arbeiten, damit unsere Gemeinde liebens- und lebenswert bleibt“, so Bürgermeister Mag. Andreas Grandits. Der studierte Wirtschaftspädagoge ist seit 31. 1. 2010 Bürgermeister von Stinatz und lehrt seit 1982 an der BHAK/S in Hartberg.

2013 kam sogar BP Dr. Heinz Fischer zur Wiedereröffnung des Heimathauses.
Berühmter Sohn des Ortes: Willi Resetarits, alias Ostbahn Kurti.
Die CD mit kroatischen Volksliedern von „Stinjacko Kolo“ wurde kürzlich präsentiert.
Im Kindergarten freute man sich über den Besuch des Bürgermeisters.

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