Das Gesundheits- und Ärztezentrum Mureck wurde offiziell eröffnet

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Bürgermeister Toni Vukan (mitte) mit LH-Stv. Mag. Schickhofer, den Vertretern der Ennstaler Siedlungsgenossenschaft und der regionalen Politik. Bürgermeister Toni Vukan (mitte) mit LH-Stv. Mag. Schickhofer, den Vertretern der Ennstaler Siedlungsgenossenschaft und der regionalen Politik.

Nach einer Planungs- und Vorberei- tungszeit von rund 12 Monaten konnte das neue Gesundheits- und Ärztezentrum in ei- ner Rekordzeit von 6 Monaten (1. Bauabschnitt) bzw. 11. Monate (Erweiterung – 2. Bauabschnitt) von der Siedlungsgenossenschaft Ennstal umgesetzt werden. Am 4. Oktober fand nun die offizielle Eröffnung im Beisein von LH-Stv. Mag. Michael Schickhofer statt. „Ich verfolge seit Jahren mit großem Interesse die landesweit heftig geführte Diskussion um die medizinische Versorgung“, so Murecks Bürgermeister Toni Vukan. „Zutiefst von notwendigen Änderungen überzeugt, habe ich im leer stehenden Areal des ehemaligen BILLA-Marktes schon vor meiner Zeit als Bürgermeister von Mureck den idealen Standort für ein Ärztezentrum gesehen“, freut sich Vukan, dass seine Idee nun Wirklichkeit wurde.

Bgm. Toni Vukan und LH-Stv. Mag. Michael Schickhofer bei ihren Festansprachen: „Gemeinsam ist es uns gelungen, die ärztliche Nahversorgung sicherzustellen. Den Mureckerinnen und Mureckern sowie den Menschen der Region wird damit noch mehr Lebensqualität geboten“.
Das Großprojekt Ärztezentrum mit ca. 1000 m2 Nutzfläche wurde im Frühling fertiggestellt und nun offiziell eröffnet.

Die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum wird zunehmend zu einem strukturellen und regional-politischen Thema.
Aus architektonischer und städtebaulicher Sicht war es sehr weitsichtig, dass die Gemeinde Mureck durch den Bürgermeister Toni Vukan ein Grundstück zur Verfügung gestellt hat, das eingebunden am Ostrand der Stadt fußläufig erreichbar ist und durch seine Lage und frequenzorientierte Nutzung das Gemeindeleben ideal ergänzt.
Arztbesuche werden so – nicht zuletzt auf Grund der zusätzlich vorhandenen Dienstleistungsfunktionen wie Cafe, Optiker und Bandagist – zu einem vielfältigen Erlebnis und für Einkäufe und einen Stadtbesuch genutzt. Die klare Trennung von Facharztzentrum und Primärversorgungszentrum verleiht dem Ensemble eine gegliederte Leichtigkeit. Gebäudedimensionen und Proportionen wurden von den umgebenden Bauten aufgenommen und in ein stimmiges Ortsbild integriert. Die einladenden, großzügigen überdachten Eingangsbereiche schaffen ein freundliches Entree, dessen Transparenz sich bis in die einzelnen Ordinationen fortsetzt. Auf Barrierefreiheit wurde in allen Bereichen großer Wert gelegt.
Das Facharztzentrum wird von Westen über einen großzügig überdachten Zugangsbereich erschlossen, der gleichzeitig als Rettungsvorfahrt fungiert. Über eine gemeinsame Erschließungszone erfolgt der direkte Zugang zu den einzelnen Facharztordinationen, die in einer Art „inneren Gasse“ alle Sanitärräumlichkeiten und einen überdeckten Zugang zum Primärversorgungszentrum gewährleistet. Das bewusst abgesetzte Primärversorgungszentrum beinhaltet im Erdgeschoß eine Ordination für Allgemeinmedizin mit zusätzlichen Räumlichkeiten für ein Cafe/Drogerie. Im Obergeschoß befinden sich die Ordination für innere Medizin, eine Gynäkologische Praxis sowie ein Kinderarzt. Die Patienten-Sanitäranlage ist auch hier für alle Ordinationen zusammengefasst und befindet sich im Erdgeschoß. Dem Wunsch einer am Grundstück möglichen Verbindung der östlichen und westlichen Parkierungsflächen wurde Folge geleistet und durch eine zusätzliche fußläufige Verbindung zwischen Facharztzentrum und Primärversorgungszentrum ergänzt, um so eine optimale Zugänglichkeit zu ermöglichen.


Bürgermeister Toni Vukan bedankt sich bei LH-Stv. Michael Schickhofer für die Unterstützung
„Der in der Landesregierung für Regionalentwicklung zuständige Mag. Michael Schickhofer hat dann meine Begeisterung kräftig unterstützt und dieses Vorzeigeprojekt ermöglicht. Dank gilt auch den Vertreterinnen und Vertretern der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse für alle Hilfen bei den umfangreichen Vorbereitungen. Die Wohnbaugruppe Ennstal hat das Zentrum nach sehenswerten Plänen der Architekten Hofrichter-Ritter kompetent und in Rekordzeit umgesetzt. Das Vertrauen aller Ärztinnen und Ärzte sowie der anderen Mieterinnen und Mieter aus dem Gesundheitsbereich in dieses Projekt, gibt mir Hoffnung für unsere Zukunft und erfüllt mich mit Dankbarkeit. Ich bin überzeugt, dass diese Einrichtung noch kräftig weiterentwickelt werden wird, zum Nutzen der Bevölkerung von Mureck und der Region!“, so Bürgermeister Toni Vukan bei der Eröffnung.

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