Erfolgreiche 2. Friedenskonferenz auf Burg Schlaining

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Die Landesräte Christian Illedits und Mag. Daniela Winkler (2. + 3.v.r.) an der Spitze der Ehrengäste bei der Friedenskonferenz. Die Landesräte Christian Illedits und Mag. Daniela Winkler (2. + 3.v.r.) an der Spitze der Ehrengäste bei der Friedenskonferenz.

Vor Kurzem wurde zum zweiten Mal zur friedenspädagogischen Konferenz unter dem Motto „Gegen Mobbing und andere Gewaltformen in der Schule” geladen, davor zum einmaligen Höhepunkt anlässlich der „Kranich-Aktion” auf die Burgbrücke. Die Kinder der Volksschule Stadtschlaining und ein Vertreter des SOS Kinderdorf Pinkafeld über­brachten tausende Papier­kra­ni­che - als Zeichen des Friedens wurden sieben Kraniche an Luftballons steigen gelassen. Im Anschluss wur­de im Granarium von über 250 Pä­dagogInnen aus dem Burgenland innovative Aspekte für die pädago­gische Praxis in Workshops diskutiert. Die Keynote setzte Univ.Prof. Dr. Joachim Bauer von der International Psychoanlaytic University Berlin und analysierte die mensch­liche Grundmotivation aus neuro­wissenschaftlicher Sicht: „Moder­ne Gesellschaften streben immer nach angenehmen Gefühlen, es geht um Wertschätzung und Anerkennung und darum, in guter Gemeinschaft zu sein.” Weiters sprach er auch über die „Macht der Worte”, neuronale Resonanz und Empathie in der Beziehungsgestaltung als Basis für eine Erziehung zur Friedensfähigkeit. „Die Burg Schlaining ist weit über die Grenzen des Burgenlandes be­kannt und steht für Frieden und Kon­fliktlösung”, mit diesen Worten begrüßte LR Mag. Daniela Winkler die Anwesenden. „Inklusion muss auf allen Ebenen und ganzheitlich stattfinden. Damit sie erfolgreich ge­lebt wird, muss man bereits im Kindergartenalter ansetzen”, so LR Christian Illedits.

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