Land Steiermark verschenkt 2.000 Apfelbäume

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Übernahme der Pflanzen in Muggendorf. Obmann Lenz (m.), GF Wieser (r.), Streuobst-Beauftragter Tschiggerl (m.r.) mit Abnehmern aus der Region. Übernahme der Pflanzen in Muggendorf. Obmann Lenz (m.), GF Wieser (r.), Streuobst-Beauftragter Tschiggerl (m.r.) mit Abnehmern aus der Region.

Aus einer Streuobststudie ging hervor, dass jährlich, allein im Europaschutzgebiet Südoststeirisches Hügelland (15 Prozent vom Vul­kanland) über 1.200 Obstbäume verschwinden. 350 davon sterben natürlich, der Rest wird für diverse Infrastrukturprojekte oder Um­wand­lungen von Acker-, Wein- oder Waldland ausgerissen oder gefällt. Nur 200 Obstbäume werden jährlich nachgesetzt. Es fehlen also 1.000 Bäume!
Dieser Verlust ist für die Natur, die Hangsicherung, den Tourismus, die Volksernährung und für das Kleinklima eine sich anbahnende Katastrophe.
Deshalb hat der Blaurackenverein LEiV ein Projekt zur Sicherung der Streuobstbestände bei der Natur­schutzabteilung des Landes Steiermark eingereicht. 2.000 Apfelbäume (160 alte ARCHE-Sorten, Hochstamm) werden in den Jahren 2019 und 2020 in den Europaschutzgebietgemeinden verschenkt. Dazu noch das gesamte Pflanzenschutzmaterial. Die ersten 400 Bäume wurden unlängst, nach einer Aussendung an über 16.000 Haushalte, vergeben.

Süd-Ost Journal

"Für die Menschen, für die Region"