Baustart für die S7 und den ersten Tunnel im Burgenland

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BM Ing. Hofer mit Gattin & Patin, die Landeshauptleute Niessl &Schützenhöfer mit übrigen Ehrengästen. BM Ing. Hofer mit Gattin & Patin, die Landeshauptleute Niessl &Schützenhöfer mit übrigen Ehrengästen.

Die Fürstenfelder Schnellstraße, S7, soll die Oststeiermark und das Burgenland besser verbinden.
Konkret wird sie von der A2 bei Riegersdorf bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz führen. Bei Ru­dersdorf (Bezirk Jennersdorf) soll sie durch einen Tunnel gehen. Drei Kilometer wird der Tunnel Ruders­dorf lang sein. Er wird östlich von der Gemeinde errichtet.
Die Kosten: Ungefähr 160 Millionen Euro. Ziel ist es, mit der S7 und dem Tunnel die Gemeinde ver­kehrstechnisch zu entlasten, denn der Durchzugsverkehr rollt derzeit auf der B65 durch Rudersdorf.
„Für die Wirtschaft ist es auch wichtig, denn für den ländlichen Raum ist die Infrastruktur von Bedeutung. Wir wollen ja, dass nicht alle Menschen in die Stadt ziehen müssen, um Arbeit zu finden, sondern hier leben und auch arbeiten können - und das ist unser Beitrag”, so Verkehrsminister Ing. Norbert Hofer.
Die gesamte S7 wird eine Länge von 29 Kilometern haben. Der Abschnitt West reicht von der A2 bis Rudersdorf, der Bauabschnitt Ost von Rudersdorf bis zur ungarischen Grenze bei Heiligenkreuz. Der Bau des Tunnels wird ungefähr 23 Monate in Anspruch nehmen. Für das Burgenland ist die Errichtung dieses Tunnels einzigartig. Patin des Tunnels ist Verena Hofer, die Ehefrau des Verkehrs­ministers.
Dem Bau der S7 geht ein zwan­zigjähriges juristisches Tauziehen voraus. „Ich habe mich 18 Jahre für dieses Projekt eingesetzt, habe Demonstrationen dagegen miterlebt. Ich bin sehr froh darüber, dass dieser Tunnel hier gebaut wird. Das führt zu einer Entlastung der Be­völkerung, es führt dazu, dass der Wirtschaftsstandort Burgenland aufgewertet wird. Es führt zu mehr Verkehrssicherheit, und deshalb war ich auch 18 Jahre lang dafür”, sagte Landeshauptmann Hans Niessl. Ingesamt investiert die ­ASFINAG in den Bau der S7 ungefähr 700 Millionen Euro. Ende 2023 soll die Schnellstraße fertig sein.

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