Informatives vom traditionellen „Tag der ­Rinderzucht” in Oberwart

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(v.l.:) Ref. Ing. Mayerhofer, Ing. Lehner (GF Bgld. Rinderzuchtverband), Präs. DI Berlakovich, Ref. Tomandl, Vize-Präs. Ing. Faber-Meixner. (v.l.:) Ref. Ing. Mayerhofer, Ing. Lehner (GF Bgld. Rinderzuchtverband), Präs. DI Berlakovich, Ref. Tomandl, Vize-Präs. Ing. Faber-Meixner.

Jüngst wurde in Oberwart der schon traditionelle „Tag der Rin­derzucht” abgehalten. Die dies­jäh­rigen Schwerpunktthemen waren „Moderne Instrumente für das Herdenmanagement” und „Vom EU - Bürokraten zum Milchbauer!”.
„Die Rinderhaltung hat im Burgenland eine lange Tradition. Ne­ben der Milchlieferung an die Molkereien spielt auch die Direkt­vermarktung eine große Rolle. Sowohl in der Milch- wie auch in der Fleischproduktion setzten Rinderbauern vermehrt auf die Direktvermarktung. Unsere Rinderbetriebe produzieren Milch- und Fleischprodukte auf höchstem Ni­veau. Hohe Tierschutz- und Tierwohlstandards sind gelebte Praxis auf unseren Betrieben. Tierwohl, Tierschutz aber auch ein effektives Herdenmanagement wirken sich nachhaltig positiv auf die Entwicklung der Betriebe aus. Die heimi­schen Rinderbauern leisten aber auch durch die Pflege der Kulturlandschaft einen wertvollen Bei­trag für einen vitalen Ländlichen Raum”, so Präsident DI Nikolaus Berlakovich.
Im Burgenland werden in circa 450 Betrieben Rinder gehalten. Der gesamte Rinderbestand liegt bei 20.000 Stück, davon 4.200 Milch­kühe. Das ergibt einen Durchschnittsbestand von 47 Rindern pro Betrieb. Die Wertschöpfung aus der Rinderhaltung im Burgenland beträgt insgesamt rund 22 Millionen Euro pro Jahr (12 Millionen Euro aus der Fleisch- und Zuchttierproduktion sowie 10 Millionen Euro aus der Milchproduktion).

Süd-Ost Journal

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