Don Camillo und Peppone in der Stadt Hartberg

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Friedlicher Energiewettstreit: Pfarrer Josef Reisenhofer nimmt das Duell mit Bürgermeister Ing. Marcus Martschitsch auf. Friedlicher Energiewettstreit: Pfarrer Josef Reisenhofer nimmt das Duell mit Bürgermeister Ing. Marcus Martschitsch auf.

Einzigartiger Energiesparwettbewerb zwischen Bürgermeister und Pfarrer startete in Hartberg.

Ab sofort sollte man sich warm anziehen in Hartberg - nicht nur, weil das Wetter winterlich geworden ist, sonder auch, weil sich die beiden Oberhäupter von Ge­mein­de und Pfarre einem besonderem Wettbewerb stellten.
Ein Jahr lang wollen sich Bür­germeister und Pfarrer von Hartberg messen - es geht aber weder um Schnelligkeit noch um Kraft, sondern um die gute Sache. Trotzdem könnte es sein, dass zwischen den beiden im nächsten Jahr manchmal die Fetzen fliegen, nämlich dann, wenn sie ihre Ener­giekostenrechnungen verglei­chen: Bürgermeister Ing. Marcus Martschitsch und Pfarrer Josef Reisenhofer stellen sich ab sofort einem Energiesparwettbewerb, den es in dieser Form österreichweit noch nicht gegeben hat.
Anton Schuller, Klima- und Ener­gie Modellregionsmanager, erklärt die Idee: „Die Idee vom Klimabündnis Steiermark. Wir wollen mit diesem Wettbewerb zeigen, dass Energiesparen Spass machen kann, und dass man mit einfachen Maßnahmen nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen kann. Wir werden die Ener­gieverbräuche bei Strom und Heizung im Jahr 2019 mit den vergangenen Jahren vergleichen und schauen, wer prozentuell mehr eingespart hat: Bürgermeister Ing. Martschitsch im Rathaus oder Pfarrer Reisenhofer in der Kirche, im Jugendraum und im RAK. Dann haben wir den Sieger!”
„Wir werden trotz des harten Wettbewerbs alle als Gewinner aussteigen, da es wieder zu einer Sensibilisierung für Klimaschutz und Energiesparen kommt”, ­streicht Bürgermeister Ing. Marcus Martschitsch den eigentlichen Sinn des Wettbewerbs hervor.
„Schon beim Consiliare des Vatikan 1987 wurden Frieden, Gerechtigkeit und die Bewährung der Schöpfung als Auftrag für die Kirche betont. Für uns als Pfarre übersetzt heißt das auch - mehr Nächstenliebe als Fernwärme”, fasste Pfarrer Josef Reisenhofer die Motivation für die lokale Kirche zusammen.
Mit ins Boot holen müssen die beiden Kontrahenten natürlich auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Nutzer und Nut­zerinnen des Rathauses sowie der Pfarrgebäude. Für die Pfarre ist die Gruppe Schöpfungsverantwortung von besonders großer Relevanz. Die Gruppe unter der Leitung von Mesner Josef Fink treibt das Thema besonders voran. Die Motivation für die Mitarbei­ter und Mitarbeiterinnen liegt darin, dass sie die Hälfte der eingesparten Ener­giekosten als Belohung erhalten.

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