Pilotprojekt elektronischer Impfpass nun auch in der Steiermark

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Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler. Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler.

Die Steiermark ist neben Nie­derösterreich und Wien Pilotregion für den elektronischen Impfpass. Die Impfung wird über die e-Card in einem Re­gister gespeichert und kann über die elektronische Gesundheitsakte ELGA eingesehen werden. „Der Vorteil für Pa­tientInnen ist vor allem, dass man selbst immer über seinen aktuellen Impfstatus Bescheid weiß, und dass man auch erinnert wird, wenn eine Impfung fällig ist. Auch ÄrztInnen können - mit Einverständnis des Patienten - den Impfstatus einsehen und ihre PatientInnen ent­sprechend informieren”, be­schreibt Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler.
Am bisherigen Impfvorgang ändert sich wenig. Der Arzt „steckt” die e-Card des jeweiligen Patienten und scannt die Informationen auf der Impfstoff-Verpackung. Dadurch werden alle relevanten Daten der Impfung, anstatt händisch im Pa­pier-Impfpass, automatisch in der persönlichen elektronischen Gesundheitsakte aufgenommen. Am Pilotprojekt sollen vor allem Allgemeinmediziner und Kinderärzte teilnehmen. Be­son­­ders Kinder von null bis sechs Jahren will man errei­chen, damit von den Eltern und Ärzten eine gesammelte und durchgängige Information über den Impfstatus abgerufen werden kann. „Damit setzen wir einen weiteren Meilenstein am Weg zum digitalen Gesundheitssystem mit Zukunft. Da­tenschutz und Sicherheit haben beim elektronischen Impfpass, wie auch bei der gesamten elektronischen Ge­sundheitsakte oberste Priorität. Ich glaube, das Vertrauen der SteirerInnen in den elektroni­schen Impfpass wird groß sein”, so Landesrat Mag. Drexler.
Immerhin soll eine deutliche Steigerung der Durchimpfungsrate erreicht werden, vor allem was die für die öffentliche Gesundheit wichtigen Impfungen, wie etwa Masern oder He­patitis B angeht. Doppelimpfungen können noch effektiver verhindert werden.
Das Projekt zur Umsetzung des elektronischen Impfpasses startet Anfang Jänner 2019. Ab 2020 sollen Impfungen dann tatsächlich elektronisch erfasst werden. Als Pilotregion ist das Mürztal vorgesehen. Vor allem wegen seiner Nähe zu anden Pilot-Bundesländern, um den Erfahrungsaustausch zu erleich­tern.

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