Gemeinde Gasen plagen zusätzliche Unwetterschäden an der L 104

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Verkehrs-LR Anton Lang (4.v.l.) beim Lokalaugenschein in der leidgeprüften Gemeinde Gasen. Verkehrs-LR Anton Lang (4.v.l.) beim Lokalaugenschein in der leidgeprüften Gemeinde Gasen.

„Bereits zum fünften Mal wurde die leidge­prüfte Gemeinde Gasen von Unwetterereignissen heimgesucht. Der steirische Straßenerhaltungsdienst arbeit mit Hochdruck an der Behebung der dadurch entstandenen Schäden”, schilderte Verkehrslandesrat Anton Lang bei einem Lokalaugenschein.
Das letzte Unwetter im September hinterließ an der L 104, Breitenauerstraße, wieder enorme Schäden. „Vor allem die uferseitigen Verbauungen wurden auf einer Länge von drei Kilometern in mehreren Abschnitten weggerissen und stark beschädigt. Die neuerlichen Kosten für die Wie­derherstellung der Landesstraße belaufen sich auf bis zu 500.000 Euro, wobei ein Großteil der Mittel aus dem Katastrophenfond bezahlt wird”, betonte LR Anton Lang weiter.
Die Breitenauerstraße wurde nach dem Unwetter im Juni bereits zum zweiten Mal in Mitleidenschaft gezogen. Damals war die Gemeinde Gasen über die Landstraße mehrere Wochen nicht erreichbar. Es wurden um rund 400.000 Euro Sicherungen, bergseits der Landesstraße hergestellt. Dabei wurden dynamische Seilsperren zum Schutz der Landesstraße angebracht.
Nach dem jüngsten Unwetter wurde die L 104 durch den Landesstraßenerhaltungsdienst nach einer dreitägigen Totalsperre wieder soweit „repariert”, dass die Befahrung für den öffent­lichen Verkehr, zumindest mit Einschränkungen, wieder möglich ist. Der Straßenerhaltungsdienst (STED) selbst investierte im Jahr 2018 circa 8.000 Mann-Stunden und rund 1.000 Baggerstunden in die Wiederherstellung, Sanierung und Aufrechterhaltung der Landesstraßenver­bindung. „Dafür möchte ich allen MitarbeiterInnen ein großes Dankeschön für ihr enormes Engagement aussprechen”, bedankte sich Landes­rat Anton Lang. Die gänzlichen Wiederherstellungsarbeiten der L 104 werden voraussichtlich noch bis November dauern.

Süd-Ost Journal

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