Ortsreportage Wenigzell

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Wenigzell liegt im Bergland des malerischen Jogllandes. Wenigzell liegt im Bergland des malerischen Jogllandes.

Wenigzell ist eine Wohngemeinde mit sehr viel Tourismus und etlichen Klein- und Mittelbetrieben

Die Gemeinde Wenigzell liegt im Bergland des Jogllandes, direkt an der Steirischen Blumenstraße. Die Gemeindestrukturreform hat Wenigzell nicht betroffen und die Gemeindegrenzen blieben unverändert.
Wenigzell mit seinen rund 1.400 Einwohnern umfasst eine Fläche von 3.500 Hektar. Aufgrund der Gemeinderatswahl von 2015 stellt die ÖVP im Gemeinderat sieben Mandate, die Liste Wenigzell (LIWE) ebenfalls sieben und der SPÖ gehört ein Gemeinderat an. Als Bürgermeister leitet Herbert Berger (ÖVP) seit 2015 die Geschicke der Gemeinde. Dem Gemeindevorstand gehören weiters Vizebürgermeister DI Günther Holzer (LIWE) und Gemeindekassier Anton Maderbacher (ÖVP) an. Der Ort besteht aus den vier Katastralgemeinden Kandlbauer, Pittermann, Sichart und Sommersgut.
Reichhaltige Infrastruktur
Wenigzell hat eine reichhaltige Infrastruktur. Es gibt einen Kindergarten sowie eine Volks- schule, beide mit Nachmittagsbetreuung, weiters eine prakti- sche Ärztin, das ganzjährig ge­öffnete Hallenbad, die „Joglland Oase“ mit dem Jogler-Cafe, Sportplatz, Minigolf-Anlage und einen Skaterpark mit Kletterwand und Beachvolleyball­platz, einen Schilift und vieles mehr. Etliche Klein- und Mittelbetriebe versorgen die Bevöl­kerung mit so ziemlich allem, was man zum täglichen Leben braucht. So sind in Wenigzell zahlreiche Unternehmen wie Nahversorger, Schuhgeschäft, Trachtenmoden-Geschäft, Flei­scherladen mit Bäckerei, Blumengeschäft, Lagerhaus Wechselgau, Autowerkstatt, Reifenhändler, Installateur, Schlosse­rei, Tischlereien, Tankstelle, Raiffeisenbank sowie gepflegte Gastronomiebetriebe ansässig.
Außerdem befindet sich seit 2017 ein High-Tech Naturstoff- labor in der Gemeinde, wo an hochqualitativen Rohstoffen, darunter auch an dem in Wenig­zell angebauten Sanddorn, ge­forscht wird.
Eine große Zahl an Vereinen sorgt für ein reges Dorfleben und bietet etliche Freizeitmög­lich­keiten an. Neben der Freiwilligen Feuerwehr seien hier auch der Musikverein, der Sportver­ein mit den drei Sektionen Schifahren, Stocksport und Fußball erwähnt, der Kameradschaftsbund, der Seniorenbund, des weiteren die katholische Landjugend, der Freizeitverein „Bike’n Fun“, der Imkerverein (es wurden schon etliche Mitglieder für die hohe Qualität ihres Honigs ausgezeichnet) und etliche Vereine mehr. Was den Stocksport betrifft, sind in Wenigzell mit Simone Steiner die Welt-, Europa- und Staats­meisterin und mit dem Brüderpaar Christoph und Patrick Maierhofer zwei Mitglieder der österreichischen Jugend-Natio­nalmannschaft sowie mit Nicole und Julia Feichtgraber zwei aktuelle Staatsmeisterinnen daheim.
Erwähnenswert sind auch der weithin bekannte „Kunstkreis Wenigzell“, dem Roswitha Kroisleitner vorsteht sowie der Tourismusverein Wenigzell mit Obfrau Claudia Wiesner.

Der 15 Personen umfassende Gemeinderat mit dem Gemeindevorstand.
Bürgermeister Herbert Berger.

Die Gemeinde Wenigzell hat bundesweit die erste Sanddorn-Plantage

Begegnungszentrum
Erwähnenswert ist das generalsanierte Begegnungszentrum, das im Gebäude der ehemaligen Hauptschule untergebracht ist und heuer im Beisein von Landes­hauptmann Hermann Schützen- höfer eröffnet wurde. Dieser Gebäudekomplex umfasst, neben Schule, Kindergarten und Hallenbad, auch die Arztpraxis, den Jugendraum, einen Proberaum für die Musik sowie die Räumlichkeiten für die Musikschule Pöllau-Vorau-Joglland und die weithin bekannte Joglland-Bibliothek.
Nächstes großes Vorhaben der Gemeinde ist die weitere Wohnraumbeschaffung. So sollen im ehe­maligen Gasthaus Almer 14 Wohneinheiten geschaffen werden. „Wir sind gerade in der Planungsphase und werden 2019 mit der Umsetzung beginnen“, so Bgm. Herbert Berger.
Sanddorn aus Wenigzell
Im Jahre 2013 haben Tanja und Gabriel Kroisleitner mit der Aus­pflanzung von Österreichs erster Sanddornkultur auf 860 Höhenmeter begonnen. Sanddorn, der seinen Ursprung in Nepal hat, wird in den Sandicca® Sanddorngärten mittlerweile auf einer Größe von rund 2,7 Hektar kultiviert!
Rund 5.500 Pflanzen, allesamt in biologischer Baumschulqualität, gedeihen in dieser einzigartigen Lage.
Die Liste der in den Sanddorn-Pflanzenbestandteilen ent­hal­tenen Stoffe ist lang. Sanddornbeeren weisen einen ungewöhnlich hohen Vitamin-C-Gehalt auf.
Abhängig von der jeweiligen Sor­te, variiert dieser zwischen 100 und 900 mg pro 100 g Fruchtfleisch. Nur wenige Teelöffel Sanddornsaft decken damit den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen, womit die kleine Beere viele Zitrusfrüchte in den Schatten stellt.
Einladung zum Tag im Zei­chen des steirischen Sanddorns
Tanja und Gabriel Kroisleitner veranstalten am Samstag, dem 27. Oktober 2017, von 9.30 bis 16.30 Uhr im Vier-Sterne-Hotel Fast in Wenigzell einen „Tag im Zeichen des steirischen Sanddorns“. Dieses Tagesseminar beinhaltet neben verschiedenen Fach­vor­trägen und einem Vier-Gang-Mittagsmenü auch eine Besichtigung der Sanddorngärten in Wenigzell.
Nähere Infos unter Tel. 0660/52 70 488, sowie per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter www.sandicca.com/shop.
Wildbretwochen in der Bergler Stub’n
Von 5. Oktober bis 25. November finden in der „Bergler Stub’n“ in Wenigzell die Wildbretwochen statt. Jeden Samstag gibt es ab 18.00 Uhr ein 7-gängiges Galamenü. Ruhetag: Montag und Dienstag. Infos unter Tel.: 03336/26 39, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.bergler-stubn.at.

Das generalsanierte Begegnungszentrum wurde heuer feierlich in Wenigzell eröffnet.
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer bei der Eröffnung des Begegnungszentrums.
Tanja Kroisleitner bei der Ernte von Österreichs erstem, regional kultivierten Bio-Sanddorn in Wenigzell.

Süd-Ost Journal

"Für die Menschen, für die Region"