Ortsreportage St. Peter / Ottersbach

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Bürgermeister Reinhold Ebner Bürgermeister Reinhold Ebner

In der Marktgemeinde St. Peter am Ottersbach wurden in den letzten drei Jahren richtungsweisende Projekte beschlossen, die zum Teil bereits umgesetzt wurden bzw. sich nunmehr in der Umsetzung befinden. Alle Bemühungen seitens der Gemeindepolitik gehen dahin, entsprechende Infrastruktur und Rahmenbedingungen zu schaffen, um generationsübergreifend weiterhin ein lebenswertes Umfeld in unserer Gemeinde bieten zu können.
Zu den wichtigsten, bereits abgeschlossenen Projekten zählen:
- Ortsdurchfahrt Dietersdorf am Gnasbach
- neues barrierefreies Gemeindeamt
- Breitbandausbau
- Straßensanierungen
- Anschaffung neuer Kommunalfahrzeuge
- e-autoteilen.at
Der erfolgreiche Abschluss diverser Projekte, ist gleichzeitig der Neubeginn vieler weiterer wichtiger Vorhaben in unserer Gemeinde. So befindet sich die Neugestaltung des Ortsplatzes rund um das neue Gemeindeamt und der Pfarrkirche in Arbeit. Die Neugestaltung des Ortsplatzes soll nicht nur ein Treffpunkt für Alt und Jung sein und das gesellschaftliche Miteinander wieder stärker fördern, sondern auch die Hochwassersituation im Ortszentrum entschärfen. Diese Schutzmaßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil dieses Projektes, wobei die Gestaltung und Zweckmäßigkeit des Platzes nicht außer Acht gelassen wird.
Die Marktgemeinde St. Peter am Ottersbach ist natürlich auch bedacht für Familien und Kinder ein breites Angebot an Aktivitäten etc. bieten zu können. Daher wurde der Beschluss gefasst, am Audit „familien- und kinderfreundliche Gemeinde“ teilzunehmen, um bestehende Angebote aufzuzeigen, Wünsche von Familien, Eltern und Kindern aufzugreifen und dadurch neue Maßnahmen für eine familienfreundliche Gemeinde zu setzen.
Um die Zukunft weiterhin positiv für unsere Gemeinde gestalten zu können, bedarf es auch einen verständnisvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Dies stellt die Basis für eine gesellschaftliche Weiterentwicklung in unserer Gemeinde dar. Die Gemeindeverantwortlichen werden sich nach wie vor einsetzen, das Bestmöglichste für unseren Ort zu erreichen, damit St. Peter am Ottersbach weiterhin eine lebenswerte Gemeinde für alle Generationen ist.

Das neue Marktgemeindeamt am Petersplatz ist modern und barrierefrei.

Seit 9. April befindet sich das Gemeindeamt der Marktgemeinde St. Peter am Ottersbach in den neu renovierten Räumlichkeiten des früheren „Kirchenschantlhauses“ am Peters- platz. Im Gebäude befand sich bereits die Ordination von Zahnärztin Dr. Antonia Platzer und das Café ES.PÉ. Früher wurde das Parterre von einer Drogeriekette genutzt. Nachdem ein geplantes Wohnungsprojekt schließlich nicht realisiert wurde, diente das Gebäude einige Zeit als Flüchtlingsunterkunft.
Das ehemalige Gemeindeamt im Gebäude gegenüber platzte nach der Fusion der drei Gemeinden St. Peter am Ottersbach, Bierbaum am Auersbach und Dietersdorf am Gnasbach im Jahr 2015 aus allen Nähten. Größtes Problem war jedoch die fehlende Barrierefreiheit, außerdem war aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Datenschutz für die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr gegeben. Geplant ist, das Gebäude zu sanieren und weiteren Wohnraum zu schaffen. Für die Zukunft soll auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein neues Gebäude errichtet werden, in das ein Nahversorger und die Polizei einziehen wird. Da die Betreiber der beiden jetzigen Lebensmittelhändler in den nächsten Jahren in Pension gehen werden, soll die Nahversorgung dadurch in der Gemeinde gesichert bleiben.
Das neue Gemeindeamt mit dem Bürgerservice im Parterre und Büros sowie Sitzungs- und Trauungssaal in den höheren Etagen ist mit einem Lift durchgehend barrierefrei.
Derzeit wird der Hochwasserschutz am Petersplatz durch eine neue Ableitung verstärkt, gleichzeitig der Platz neu gestaltet. In den letzten Jahren hat es immer wieder Überschwemmungen gegeben, da der kleine Ottersbach durch den Platz fließt. Mehr Grünflächen sollen den Petersplatz nun verschönern, außerdem soll mit dem Dauerparken Schluss sein. Maximal eine Kurzparkzone, sowie Parkplätze für die Bewohner wird es laut Bürgermeister Reinhold Ebner geben. Der Petersplatz soll außerdem für Veranstaltungen aller Art genutzt werden und somit ein Kommunikationszentrum für die Gemeinde sein. Am 21. Oktober wird der neue Petersplatz offiziell eröffnet. Der Fest- akt beginnt mit der heiligen Messe. Nach dem Frühschoppen wird der neu gestaltete „Ort der Begegnung“ gesegnet werden.

Die Ottersbachhalle ist für Veranstaltungen aller Art sehr beliebt.
In Dietersdorf wurde das lang ersehnte Straßenprojekt umgesetzt.
Der Petersplatz soll das neue Kommunikationszentrum der Marktgemeinde sein.

Klima- und Energiemodellregion Gnas – St. Peter am Ottersbach

Die Klima- und Energiemodellregion „Gnas – St. Peter am Ottersbach“ hat sich 2016 neu formiert und erstreckt sich auf 130 km2. Das gemeinsam erklärte Ziel der Modellregion mit mehr als 9.000 Einwohnern ist die Durchführung von Projekten in den Bereichen erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Bewusstseinsbildung. Neben den Gemeinden Gnas und St. Peter am Ottersbach werden Betriebe, Landwirte sowie die Bevölkerung in die Maßnahmen eingebunden. Die beiden Gemeinden haben in den vergangenen Jahren bereits Aktivitäten v.a. in den Bereichen Photovoltaik, Biomassenahwärme und Energieeffizienz durchgeführt und sind mit gutem Beispiel vorangegangen. Im Rahmen der Umsetzungsphase von 2018 bis 2020 werden die Bemühungen weiter verstärkt und verschiedene Maßnahmen auf breiter Ebene umgesetzt werden.
Zur Bewusstseinsbildung sind Informationsveranstaltungen und Vorträge zum Thema Klima und Energie für die Bevölkerung und speziell auch für Landwirte und Betriebe geplant. Eine Energiedatenerhebung bildet die Basis für Energieberatungen, Energie- und Sanierungskonzepte. Die Errichtung von weiteren eigenverbrauchsoptimierten PV-Anlagen auf öffentlichen und gewerblichen Gebäuden/Anlagen ist ebenso Ziel wie die Etablierung der Elektromobilität. Beide Gemeinden nehmen bereits am Projekt „eautoteilen.at im Steirischen Vulkanland“ teil und streben einen weiteren Ausbau der E-Ladeinfrastruktur an.
Im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion gibt es attraktive Investitionsförderungen für Photovoltaik, Holzheizungen und Solarthermieanlagen bei Gebäuden und Anlagen von öffentlichem Interesse (Sozialeinrichtungen, Bildungseinrichtungen, Vereinsgebäude, öffentliche Gebäude und Infrastruktur). Auch die Errichtung von E-Ladeinfrastruktur sowie innovativen thermischen Speichern für Wärme und Kälte werden gefördert. Alle Akteure sollen von der Energieeinsparung, Effizienzsteigerung, regionalen Wertschöpfung und Bewusstseinsbildung profitieren. Begleitet werden die Projekte von einem professionellen Modellregionsmanagement der Lokalen Energieagentur in Auersbach. „Klimaschutz muss im Kleinen beginnen, um Großes zu bewirken.“
Der Klima- und Energiefonds unterstützt mit dieser Initiative Regionen auf dem Weg in eine nachhaltige Energieversorgung. Regionale Ressourcen sollen optimal genutzt, der Energiebedarf bestmöglich aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Bewusstseinsbildung durchgeführt werden.
Geplante Maßnahmen
• Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung (Infoveranstaltungen und Vortragsreihe KLIMA-ENERGIE für die Bevölkerung)
• Errichtung von eigenverbrauchsoptimierten PV-Anlagen auf öffentlichen/gewerblichen Gebäuden/Anlagen
• Energieeffiziente kommunale Straßenbeleuchtung
• Sanierungskonzepte für Gemeindeobjekte inkl. Energiemonitoring
• Etablierung Elektromobilität
• Ausbau regionale Biomassenahwärmeversorgung (Machbarkeitsstudie)
• Energiesparaktionen und Energieberatung
• Energieeffizienz in der Landwirtschaft
• Energiedatenerhebung bei den Haushalten
• Innovative Energiekonzepte für Betriebe

Bgm. Reinhold Ebner ist immer für seine Gemeinde im Einsatz.
Die Gemeinden Gnas und St. Peter/O. gehen mit gutem Beispiel voran.
Karte der 25 Klima- und Energiemodellregionen in der Steiermark.

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