Mit dem „Layjet” viel schneller im Glasfaser-Netzausbau

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(v.l.:) LH Hermann Schützenhöfer, LR MMag. Barbara Eibinger-Miedl und GF Rainer Dunst vor dem „Layjet”. (v.l.:) LH Hermann Schützenhöfer, LR MMag. Barbara Eibinger-Miedl und GF Rainer Dunst vor dem „Layjet”.

Im Jahr 2016 beauftragte LH Hermann Schützenhöfer die Abteilung 7 der Steiermärkischen Landesregierung, die Gemeinden beim Ausbau des Glasfasernetzes zu unterstützen. In der Folge wurde gemeinsam mit dem Land Steiermark von der Firma DW-Tech in Ebersdorf der „Layjet” - eine innovative Kabelverlegungsfräse - entwickelt. Und was diese Maschine leistet ist wahrlich revolutionär: In einem einzigen Arbeitsgang werden die Leerverrohrungen für die Glasfasernetze in das Bankett von Straßen verlegt.
Vor Kurzem wurde der Layjet, der gerade auf der Landesstraße von Bad Waltersdorf in Richtung Hohenbrugg im Einsatz war, im Beisein von LH Hermann Schützenhöfer und LR MMag. Barbara Eibinger-Miedl der Presse vorgestellt.
GF Rainer Dunst erklärte die Vorteile des Layjets: „Herkömmliche Verlegemethoden mittels Bagger ha­ben eine Bauleistung von maximal 300 Laufmetern pro Tag. Mit der Layjet-Methode geht es zehnmal schneller und es können an einem Tag bis zu drei Kilometer Verrohrungen verlegt werden.”, so Dunst. Durch die enorme Meterleistung und den sofortigen Verschluss der nur 15 bis 18 cm breiten und 70 cm tiefen Künette sind Bauarbeiten mit dem Layjet für betroffene Anrainer kaum spürbar. Dadurch müssen Straßen praktisch nicht gesperrt werden, durchgefräste Einfahrten sind nach wenigen Minuten wieder befahrbar und das Bankett ist unmittelbar nach der Verlegung wiederhergestellt. „Die neue Verlegetechnik ist ein weiteres erfolgreiches Beispiel für Innovation aus der Steiermark”, so LR Eibinger-Miedl.

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