Sanierungsoffensive neu fördert auch Ölheizungs-Ausstieg

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Karl Puchas (re.) und Markus Nestelberger von der LEA stehen für alle  Fragen zu den Förderungen zur Verfügung. Karl Puchas (re.) und Markus Nestelberger von der LEA stehen für alle Fragen zu den Förderungen zur Verfügung.

Der Sanierungsscheck 2018, der mit Mitte Juni startete, ist für Sanierungsprojekte sehr interessant: Bis zu 14.000 Euro können pro Haushalt an Bundesförderung gesamt lukriert werden. In Kombination mit den Landesförderungen können somit bis zu 26.000 Euro an Förderung ausgeschöpft werden. Förderbar sind maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Die attraktiven Förderungen sollen eine zusätzliche Motivation für die thermische Sanierung von Ein- bis Zweifamilienhäusern darstellen. Die Anforderung des HWBs für die Umfassende Sanierung „Guter Standard“ wurde mit 63 kWh/m2a beibehalten, ebenso die benötigte HWB Reduktion für die Teilsanierung mit 40%. Neu hinzugekommen ist dieses Jahr der „Raus aus Öl“-Bonus. Dabei werden Heizungsumstellungen von fossil auf erneuerbar in Kombination mit einer Sanierung mit 5.000 Euro gefördert. Auch werden wieder Einzelmaßnahmen (Fenstertausch, Dämmung der obersten Geschoßdecke etc.) unterstützt, jedoch nur in Kombination mit einer Heizungsumstellung. „Wenn jemand seine alte Ölheizung rausschmeißen möchte, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür“, ist Karl Puchas von der Lokalen Energieagentur in Auersbach überzeugt. Eingereicht werden können übrigens Maßnahmen, welche nach dem 1. 1. 2018 begonnen wurden, also auch rückwirkend. Weitere Infos bei der Lokalen Energieagentur in Auersbach, www.lea.at, Tel. 03152/8575-500.

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