Die AK-Bezirksstellen helfen den ArbeitnehmerInnen vor Ort

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(v.l.:) AK-Präs. Gerhard Michalitsch, AK-Juristin Mag. Pia Glawogger, Gerhard Horn (GF Klöcher Bau), AK-RStL Mag. Christian Drobits. (v.l.:) AK-Präs. Gerhard Michalitsch, AK-Juristin Mag. Pia Glawogger, Gerhard Horn (GF Klöcher Bau), AK-RStL Mag. Christian Drobits.

Medial rückten die Fälle von Lohn- und Sozialdumping in einem südburgenländischen Malerbetrieb oder das Pflegegeldverfahren für einen kranken Jungen in den Fokus der Arbeiterkammer Südburgenland. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Alleine im vergangenen Kalenderjahr konnte nur in Arbeits- und Sozialrechtsangelegenheiten - entweder durch Intervention oder durch gerichtliche Geltendma­chung - eine Summe von 3.777.000 Euro für AK-Mitglieder erstritten werden.
Dazu kommen an die 15.000 Beratungsgespräche. „Das Internet ­dient gerne als erste Informations­quelle, aber die Arbeiternehmer im Süden schätzen den persönlichen Kontakt mit den Referenten. Zu­sätz­lich beweisen die Zahlen: Die wohnortnahe Arbeiterkammer ist im Südburgenland unverzichtbar.
„Dadurch gewährleisten wir schnelle Hilfe und wer schnell hilft, hilft doppelt”, betont AK-Regio­nalstellenleiter Mag. Christian Drobits.
Ein Schwerpunkt der Arbeit im Süden liegt bei Beratung, Intervention und gerichtlicher Geltendmachung von arbeitsrechtlichen Ansprüchen. „Jede Woche wird zumindest eine Klage beim zuständigen Landesgericht Eisenstadt für hilfesuchende ArbeiternehmerInnen eingebracht”, weiß AK-Juristin Mag. Pia Glawogger.
Ebenfalls eine wesentliche Säule stellt die sozialrechtliche Beratung dar. Pro Kalenderjahr werden, in durchschnittlich 420 Gerichtsakten, AK-Mitglieder bei der Durchsetzung von Pensions-, Pflegegeld- aber auch Versehrtenrentenan­sprü­chen durch Vertretung beim zu­ständigen Arbeits- und Sozialge­richt unterstützt.
„Gerade die jüngsten Fälle untermauern den Stellenwert der AK-Regionalstelle Oberwart als Kompentenzstelle gegen Lohnraub und Sozialbetrug. Denn genau bei Lohn- und Sozialdumping braucht es mehr Kontrolle durch die Fi­nanz­polizei und weiterhin die Abgabenverrechnung durch die So­zialversicherung”, fordert AK-Prä­sident Gerhard Michalitsch und weiter „Die Zahlen untermauern die Leistung der AK-Bezirks­stel­len. Sie sind essentiell für die Arbeiternehmer. Wir werden alles in unserer Machtstehende tun, um die gute Arbeit vor Ort fortzusetzen!”

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