Nur ihren Mitgliedern gehören die Kammern und nicht dem Staat!

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Gemeinsam für eine positive Zukunft am Ball: Gerald Fuxjäger, Franz Titschenbacher, Dieter Kinzer, Veronika Scardelli, Herwig Lindner, Josef Pesserl, Gerhard Kobinger, Josef Herk und Eduard Zentner (v.l.n.r.). Gemeinsam für eine positive Zukunft am Ball: Gerald Fuxjäger, Franz Titschenbacher, Dieter Kinzer, Veronika Scardelli, Herwig Lindner, Josef Pesserl, Gerhard Kobinger, Josef Herk und Eduard Zentner (v.l.n.r.).

„Kammern gehören ihren Mitgliedern und nicht dem Staat“, halten die PräsidentInnen der steirischen Kammern in einer gemeinsamen Erklärung fest. Diese Tatsache müsse auch die künftige Regierung anerkennen. Darüber hinaus stehe man selbstverständlich zu Reformen, allerdings auf Basis des vielseitigen Leistungsspektrums. Aus diesem Grund starten die steirischen Kammern nun eine Informations- und Transparenz-Offensive.
Das Recht auf Selbstverwaltung bzw. auf Selbstbestimmung ist als Gegenpol zur staatlichen Allmacht nicht nur tief in unserem Land verankert, es hat Österreich auch zu einem der erfolgreichsten Staaten der Welt gemacht. Nirgendwo sind Streikzeiten geringer, der soziale Frieden größer. Trotzdem ist das System der Kammern zuletzt Zielscheibe parteipolitischer Interessen geworden. Diesen schieben die steirischen Kammern nun gemeinsam einen Riegel vor: „Wir gehören unseren Mitgliedern und nicht dem Staat. Zu dieser Tatsache fordern wir ein klares Bekenntnis“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Wer dieses System in Frage stelle und an der gesetzlichen Mitgliedschaft rüttelt, müsse auch offen und ehrlich die Alternativen nennen: Diese heißen staatliche Allmacht und ungezügelter Lobbyismus, so wie in Brüssel oder in den USA. Beides ist für die steirischen Kammern kein Vorbild, die sich damit aber keiner Reformdebatte entziehen wollen. Aus diesem Grund startet man jetzt eine gemeinsame Informations- und Transparenz-Offensive, die auch einen „Tag der offenen (Kammer-)Tür“ beinhalten wird.
Wann dieser in den einzelnen Kammern genau stattfinden wird und welche Veranstaltungen es im Zuge dieser Offensive noch geben wird, darüber informiert ab sofort die neue Gemeinschaftshomepage www.kammern.st.
WKO-Präsident Josef Herk:“Die Selbstverwaltung ist keine Pflicht, sondern ein wohlerworbenes Recht!“ AK-Präsident Josef Pesserl: „Ich erwarte mir von der zukünftigen Regierung ein klares Bekenntnis zur Sozialpartnerschaft und zur Mitgliedschaft in den Kammern.“ LWK-Präsident Franz Titschenbacher: „Durch die gesetzliche Mitgliedschaft schafft die LWK einen wichtigen Ausgleich.“

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