Spitze Feder

 

krois federVon Komm. Rat Hannes Krois

Im Vergleich zu den den unglaublichen Schwierigkeiten, in denen Europa mit beiden Füßen fest steckt, ist das innenpolitische Szenario rund um diese „geheiligten“ Nationalratswahlen am 15.Oktober ein Heimspiel der Dorfliga. Zumal einmal wahrlich an diesem 15. Oktober feststehen sollte, ob diese Wahl überhaupt schlußendlich gültig ist. Da bin ich mir nicht so sicher. Immerhin hatten wir für die Wahl zum Bundespräsidenten gleich mehrere Anläufe. Warum sollte dieser Trend nicht auch bei den Nationalratswahlen schlagend werden?
Es geht nicht darum, ob ein Herr Silberstein wegen Gott und der Welt verhaftet wurde. Bundeskanzler Christian Kern wird den Tag, an dem er Silberstein kennenlernen durfte, verfluchen. Doch immerhin hat dieser Silberstein und so gar nicht umsonst der Bundes-SPÖ diesen wunderbaren Werbesatz „ Ich hol mir, was mir zusteht....“ aufs Auge gedrückt. Das hätte zwar jeder „Burenhäutler“ in Kaisermühlen auch zwischen zwei Ottakringer und einer „Eitrigen“ auf Schiene gebracht. Die Wiener SPÖ hat so jahrelang versucht in Kreiskys oder Vranitzkys Spuren zu kommen. Dafür ist ja Hans Niessl als pannonischer Landeshauptmann in die Bresche gesprungen und holt sich auch zahlreiche SPÖ-Mitglieder aus dem Wiener Raum. Weil die unter all den linken Gutmenschen in Wien keine Luft zum Atmen mehr finden. Sebastian Kurz hingegen ist schon mit der Suche nach den schönsten und interessantesten Menschen in der Republik am Ende. Von der 22jährigen Miss Burgenland bishin zum mir höchst bekannten Josef Moser (Ex-Bun­desrechnungshof-Präsident) schließt sich ein weiter Bogen einer zeitweiligen Kurz-Partei auf dem Boden der alt ehrwürdigen ÖVP. Kurz ist wie damals im alten Rom im Kolosseum der Gladiator. Wird Sebastian Kurz gewinnen, dann wird die ÖVP in ihren höchst starren Strukturen nachrücken. Sollte Sebastian Kurz das Ziel verfehlen, dann werden sehr schnell die gewohnten Methoden der ÖVP in Phasen der Niederlagen vollzogen. Dann gibt es kein Pardon. Auch nicht mit den zahlreichen Quereinsteigern, die erst einmal den Duft der Politik einatmen müssen. Warum auch immer in diesem Gefüge ein Reinhold Lopatka buhlen muß, das ist unklar. Lopatka war der Feldherr, der Metternich und der Hagen von Tronje für alle Geschicke der ÖVP von Schüssel bis heute. Dr. Reinhold Lopatka ist bislang Klubchef der ÖVP im Nationalrat.
Auch Lopatka, der für seine Vorzugsstimmen in der Oststeiermark „lauft“, glaubt an diese neue Kurz-Partei Marke ÖVP. Die FPÖ, speziell mit Mario Kunasek in der Steiermark war schlußendlich die allererste Partei, die auf diesen Migranten-Wahnsinn der Frau Merkel deutlich hingewiesen hat. Jetzt haben wir in Europa mit dieser skurillen Willkommenskultur den Wahnsinn Pur. Schlußendlich haben die Freiheitlichen weit weg von diversen Haß-Darstellungen all die Dinge rund um die Migranten auf den Punkt gebracht.
Eines ist klar: Sollte der 15. Oktober als Wahltermin auch halten, dann wird sich dennoch aufgrund der zahlreichen politischen Bewerber die politische Landschaft für den Nationalrat so schnell nicht ebnen. Sieger wird schlußendlich, der den Bürgern Visionen, Zukunft und Sicherheit vermitteln kann.

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