Süd Ost Journal

Mit spitzer FederDer Duft und die Macht des Geldes! Geld ist das Maß und das Unmaß der Dinge. Vor 35 Jahren begannen die österreichischen Banken verstärkt Bankomatkarten unter die Kunden zu bringen. Der bargeldlose Geldverkehr wurde gepriesen wie das Paradies. Bestimmte Geldrahmen fürs Gehaltskonto waren somit auch der Einstieg in neue Wohlstandsbereiche. Die Faszination, daß rund um die Uhr mit der Karte vieles leistbar wurde, war der Anfang von späteren Problemen. Früher hatte man zu Bankangestellten noch verstärkt Kontakte. Heute erkennt man die jungen Banker an Anzug und Krawatte und leichten Ansätzen von Überheblichkeit. Denn Geld ist schlußendlich knapp. In den Banken direkt nicht. Da haben ja die Steuerzahler Gewaltiges an der Bankenfinanzierung eingebracht. Und weil einmal die Zinsen selbst so tief wie nie sind, geben die Banken kaum mehr Gelder her. Denn jedes Geschäft ist nun mal mit Restrisiko verbunden. Somit also weniger Geschäfte und weniger Risiko. Daß die kleinen und mittleren Unternehmer mit dieser Geisteshaltung der Banken am Abgrund stehen, ist ein ungeliebtes Thema in den Chefetagen der Republik. Da scheint es doch weit wichtiger über das Rauchen in den Lokalen, über Schulversuche oder über eine „Feminisierung“ der Bundeshymne  zu debattieren. Was auch immer in irgendwelchen Ecken der Welt zu finanzieren ist, Österreich ist vorne dabei. Die Russen zuerst und dann die Amerikaner haben in Nahost vor Jahren die Lunte gezündet. Erdöl, also Geld waren der Auslöser. Mittlerweile haben der „Heilige Krieg“ und der schreckliche Kalifenstaat Isis eine gewaltige Flüchtlingswelle ausgelöst. Europa und natürlich auch Österreich sind darin voll eingespannt. Anstatt eines militärischen Befreiungskreuzzuges gegen diese Unmenschen, zieht es die EU weiterhin vor, zu diskutieren. Im Focus der EU steht sowieso Griechenland. Ein Land mit vierfacher Konkurserfahrung und vielen Superreichen und unglaublich vielen Menschen ohne Krankenversicherung und Geld. Die reichen Reeder mit ihren gut 4000 Schiffen zahlen allerdings  traditionellerweise kaum Steuern. Dafür liegen etliche Milliarden Euro der superreichen Griechen auf diversen Konten in der Schweiz. Der Eintritt Griechenlands in die EURO-Zone war ein riesiger Fehler der EU-Häuptlinge. Während Österreich, brav wie ein Volksschüler seine Aufgaben erfüllte, um den damals so heißgeliebten Euro zu bekommen, wurde das auch von den USA forcierte NATO -Mitglied Griechenland einfach in die Euro-Zone durchgewunken. Das heutige Ergebnis: Die Milliarden-Förderungen wurden abgesahnt und die einfachen Bürger sind mittelloser denn je.
Sehr bald wird es wohl zahlreiche junge Griechen als Wirtschaftsflüchtlinge in unseren Breiten geben. Nach dem Kriege in den Jahren des Wirtschaftswunders waren die Griechen die allerersten Gastarbeiter. Die EU ist ein bürokratischer Luftballon. Weniger bekannt ist, daß diese EU insgeheim bestimmte Steueroasen billigt. Wie etwa Bermudas, Jungferninseln, Kaimaninseln, Gibraltar, Montserrat, Turksinseln, Caicosinseln, Jersey, Guernsey, Isle of Man, Luxemburg und Irland. Somit eine riesige Sauerei für die Steuerzahler in der EU.