Diese Seite drucken

Klares „Nein“ der SPÖ Burgenland zu Müllverbrennung in Oberwart

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
(v.l.:) LAbg. Mag. Christian Drobits, Karl Heinz Gruber, LR Mag. Hans Peter Doskozil, LAbg. Doris Prohaska, LGF Mag. Christian Dax. (v.l.:) LAbg. Mag. Christian Drobits, Karl Heinz Gruber, LR Mag. Hans Peter Doskozil, LAbg. Doris Prohaska, LGF Mag. Christian Dax.

LR Hans Peter Doskozil und LGF Christian Dax lehnen die in Oberwart geplante Müllverbrennungs­anlage strikt ab. „Die an der Orts­einfahrt West geplante Müllverbrennungsanlage wür­de die Be­völkerung von Oberwart stark be­einträchtigen”, so Dos­kozil. „Für mich ist es unverständlich, dass Bürgermeister Georg Rosner ein derartiges Projekt an der Oberwarter Bevö­kerung und sogar am Gemeinderat vorbei­schummeln wolle”, so Doskozil weiter. „Ge­rade bei Projekten, bei denen die Gesundheit von Menschen und die Umwelt massiv be­einträchtigt werden können, gehört die Bevöl­ke­rung von Beginn an eingebunden. Ich verstehe nicht, warum Bürgermeister Rosner und die Firma Wopfinger hier eine Ho-Ruck-Aktion hinter dem Rücken der Be­völkerung durchziehen wollen”, so Doskozil.

Dax wundert vor allem die Vorgehensweise von ÖVP ­Bür­germeister Georg Rosner. „Im Land­tag fordert die ÖVP Burgenland mehr Transparenz auf allen Ebenen. Wenn es dann um wirklich wichtige Dinge, wie Umwelt und Gesundheit von Menschen geht, versucht man hin­gegen alles zu vertuschen. Für mich ist auch klar warum. Wenn es um Gewinnmaxi­mierung von Unter­neh­men geht, gelten für die ÖVP die eigenen Regeln nicht mehr”, so Dax. Aufgrund der unausgereiften Technik, des ungünstigen Standorts und vor allem wegen der drohenden Gesundheitsbeeinträchtigung der Bevölkerung sehen Doskozil und Dax keine Zukunft für das Projekt.