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Ortsreportage Grosswilfersdorf

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Johann Urschler ist seit Jahren im starken Einsatz für seine Gemeinde. Johann Urschler ist seit Jahren im starken Einsatz für seine Gemeinde.

Wohnbau, Wasserversorgungssicherheit und Arbeitsplätze sind Schwerpunkte der Gemeinde Großwilfersdorf

Die Gemeinde Großwilfersdorf wird aus eigenen Brunnen mit dem notwendigen Trinkwasser versorgt, während Hainersdorf an die Wasserleitung Grenzland Südost angeschlossen ist. Um die Versorgungssicherheit im gesamten Gemeindegebiet zu gewährleisten, ist man mit dem Wasserverband Grenzland Südost eine Kooperation eingegangen, sodass bei einem eventuellen technischen Gebrechen bei der Ortswasserversorgung in Großwilfersdorf pro- blemlos auf die Wasserleitung Grenzland Südost zurückgegriffen werden kann. Die notwendigen baulichen Maßnahmen, z.B. Einbringung des Wasserschachtes, wurden bereits fertiggestellt.
Aufschließung neuer Baugründe in Großwilfersdorf
Das Bauland „Kreuzacker West“ in Großwilfersdorf wird derzeit aufgeschlossen und mit den notwendigen Versorgungsleitungen (Wasser, Kanalisation, Strom, Telefon, usw.) versehen.
Zusätzlich haben alle Häuser, die in Folge hier errichtet werden, die Möglichkeit an das bereits bestehende Fernwärmenetz anzuschließen. Damit leistet die Gemeinde Großwilfersdorf auch einen wichtigen Beitrag für Klima- und Umweltschutz.

Hier wird gerade ein Wasserschacht zur Wasserleitung Grenzland Süd
Das neue Isobasaltwerk, im Industriegebiet von Großwilfersdorf in Autobahnnähe, wird im Jänner mit der Produktion von Steinwolle beginnen.

Isobasalt – ein neuer Betrieb in Großwilfersdorf
Die Isobasalt GmbH startete in Großwilfersdorf mit der Errichtung eines Steinwolle-Dämmstoff- werkes, das im Jänner 2018 in Betrieb gehen soll und pro Jahr rund 250.000 Kubikmeter Steinwolle-Dämmstoff produzieren wird. Am Standort wird ein zweistelliger Euro-Millionenbetrag investiert, mittelfristig werden 50 Arbeitsplätze geschaffen. Nachdem ein international tätiger Mineralwolle-Hersteller sein Werk in Stockerau im November 2015 stillgelegt hat, entsteht in Großwilfersdorf nunmehr Österreichs einziges Mine- ralwolle-Werk. Der Dämmstoff Steinwolle selbst ist hervorragend für Wärme- und Kältedämmung sowie Schall- und Brandschutz geeignet und wird in vielzähligen Variationen und Anwendungen, besonders im Hochbau eingesetzt.
Das bereits seit 2003 im Einsatz befindliche Isobasalt-Verfahren unterscheidet sich von internationalen Anbietern durch die innovative Schmelztechnologie. Dabei wird Basalt- und Dolomitschotter geschmolzen und im Anschluss zerfasert. Dieses Verfahren verfügt – im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsmethoden – über einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Die Isobasalt-Steinwolle-Fasern weisen zudem eine höhere Elastizität auf und sind stärker belastbar.

Der Maschinenring Oststeiermark auf seinem neuen Standort in Hainersdorf.
Bis zu 20.000 Fahrzeuge passieren täglich das Ortsgebiet von Großwilfersdorf.
Aufschließungsarbeit am Kreuzacker West: Hier werden die Fernwärmerohre verlegt.

Maschinenring Oststeiermark übersiedelt in die Katastralgemeinde Hainersdorf
Der Maschinenring Oststeiermark hat derzeit noch seinen Bürostandort in der Marktgemeinde Ilz und wird mit 1. Jänner 2018 in das neu adaptierte Bürogebäude in Hainersdorf übersiedeln. Die Maschinen des Maschinenringes sind derzeit schon zum Großteil in der ehemaligen Wurzwallnerhalle in Hainersdorf untergebracht.

Wohnungen, Arbeitsplätze und Bau der S7
„Vorrangiges Ziel unserer Gemeindepolitik in Großwilfersdorf ist der Wohnbau und die Schaffung weiterer Arbeitsplätze. Hier sind wir mit der Aufschließung des Kreuzackers West, wo junge Leute zu günstigen Bedingungen Bauland erwerben können und mit dem neuen Betrieb Isobasalt, der wieder neue Arbeitsplätze bringt, auf einem guten Weg. Auch die Wasserversorgungssicherheit konnte durch eine Kooperation mit dem Wasserverband Grenzland Südost nunmehr auch im Bereich Großwilfersdorf erhöht werden. Was die S7 betrifft, hoffe ich, dass nunmehr wirklich alle Hürden überwunden sind und ehebaldigst mit dem Bau begonnen werden kann. Damit wird es endlich zu einer wesentlichen Entlastung des unerträglichen Verkehrsaufkommens im Ortsgebiet von Großwilfersdorf kommen“, so Bürgermeister Johann Urschler.

Rechtliche Grundlagen für Bau der S7 liegen vor
Nachdem der Verwaltungsgerichtshof den Wasserrechtsbescheid für den Bau der S7 im April 2017 gekippt hatte, waren Experten davon ausgegangen, dass sich das Projekt um ein weiteres Jahr verzögern würde.
Nach viermonatiger Prüfung bekam die ASFINAG dann im August grünes Licht für das Projekt: Das Bundesverwaltungsgericht wies die Beschwerden gegen den Wasserrechtsbescheid zum Abschnitt West der Fürstenfelder Schnellstraße (S7) zurück. Bereits im Juni waren auch die Beschwerden gegen die UVP-Genehmigung von Verfassungsgerichts- hof und Verwaltungsgerichtshof zurückgewiesen worden. Damit könne die ASFINAG noch dieses Jahr die Hauptbauleistungen ausschreiben.